„Neuer Trainer wird dem Verein guttun“
Peter Stöger und Borussia Dortmund gehen wie erwartet künftig getrennte Wege. „Das war heute mein letztes Pflichtspiel für den BVB, das haben wir schon vor einiger Zeit gemeinschaftlich beschlossen. Ein neuer Reiz mit einem neuen Trainer wird dem Verein guttun“, sagte Stöger am Samstag nach der 1:3 (0:1)-Pleite in Hoffenheim am letzten Spieltag der deutschen Bundesliga.
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Als Nachfolger des 52-Jährigen wird Lucien Favre gehandelt, der noch beim französischen Erstligisten OGC Nizza unter Vertrag steht. Dortmund sicherte sich trotz der Niederlage als Bundesliga-Vierter einen Platz in der Champions League.
Stögers Aus kam nicht überraschend. Der Wiener übernahm das Amt im Dezember 2017, wenige Tage nach seinem Rauswurf beim Absteiger 1. FC Köln, als Nachfolger von Peter Bosz auf Rang acht. Der Vertrag wurde bis 30. Juni 2018 befristet.
Starke Leistungsschwankungen
Zwar schaffte es Stöger, die Mannschaft in der Liga zu stabilisieren und am Ende auch in die Königsklasse zu führen. Doch selbst die akzeptable Punkteausbeute bei nur vier Niederlagen in 19 Ligaspielen konnte ihn nicht vor anhaltenden Spekulationen über seine Zukunft bewahren.

APA/Matthias Balk
Stögers Zeit bei Borussia Dortmund ist vorbei
Das frühzeitige Scheitern in der Europa League, ein 0:6 beim FC Bayern, mit dem man jahrelang auf Augenhöhe war, und ein schwacher Auftritt im Derby auf Schalke (0:2) wogen in der Gesamtbeurteilung seiner Arbeit wohl schwer. Von den Auftritten der Ära Jürgen Klopp oder jenen unter Thomas Tuchel entfernte sich der BVB immer mehr. Die Leistungsschwankungen des Teams waren unter Stöger zu groß.
Über den Abschied Stögers wurde schon lange spekuliert, entgegen aller öffentlichen Dementis der Clubbosse („Peter Stöger ist unser erster Ansprechpartner.“). Der Coach selbst befeuerte nach der Niederlage auf Schalke die Spekulationen vom nahen Ende in einem Interview sogar selbst: „Mein Dienstverhältnis geht bis zum 30. Juni - und das ist gut so.“
Deutsche Bundesliga, 34. Runde
Samstag:
Hoffenheim - Dortmund 3:1 (1:0)
Tore: Kramaric (26.), Szalai (63.), Kaderabek (73.) bzw. Reus (59.)
Hoffenheim: Grillitsch spielte durch
Hertha - Leipzig 2:6 (1:3)
Tore: Ibisevic (4.), Kalou (64.) bzw. Upamecano (2.), Lookman (7.), Augustin (22., 54.), Werner (49.)
Leipzig: Laimer spielte durch, Ilsanker ab 76.
Leverkusen - Hannover 3:2 (2:0)
Tore: Alario (3., 18.), Brandt (56.) bzw. Füllkrug (91.), Harnik (94.)
Leverkusen: Baumgartlinger spielte durch
Schalke - Frankfurt 1:0 (1:0)
Tor: Burgstaller (26.)
Hamburg - Mönchengladbach 2:1 (1:1)
Tore: Hunt (10./Elfer), Holtby (63.) bzw. Drmic (28.)
Gelb-Rot: Wood (71./Hamburg)
Wolfsburg - Köln 4:1 (1:1)
Tore: Guilavogui (1.), Origi (54.), Knoche (72.), Brekalo (91.) bzw. Hector (32.)
Freiburg - Augsburg 2:0 (0:0)
Tore: Hofler (49.), Kleindienst (65.)
Augsburg: Danso, Hinteregger spielten durch
Mainz - Bremen 1:2 (1:1)
Tore: Gbamin (12.) bzw. Kainz (23.), Gebre Selassie (79.)
Bayern - Stuttgart 1:4 (1:2)
Tolisso (21.) bzw. Ginczek (5., 55.), Donis (42.), Akolo (52.)
Tabelle
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