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Stosur auf verlorenem Posten

Die spanische Paris-Siegerin von 2016, Garbine Muguruza, steht erneut im Achtelfinale der French Open. Die Weltranglistendritte setzte sich am Samstag gegen die auf Rang 90 zurückgefallene Samantha Stosur (AUS) in 1:02 Stunden mit 6:0 6:2 durch. Keine Probleme hatte auch die topgesetzte Simona Halep.

Muguruza holte sich die ersten acht Games der Partie, erst dann konnte Stosur, die 2010 in Paris im Finale gestanden war und zudem 2009, 2012 und 2016 das Halbfinale erreicht hatte, erstmals anschreiben. Nach einem Break zum 2:2-Ausgleich war dann für die Australierin aber nichts mehr zu holen.

Garbine Muguruza (ESP)

Reuters/Christian Hartmann

Für Muguruza war der Arbeitstag in Paris bald vorbei

„Ich bin begeistert“, freute sich die Siegerin nach der einseitigen Partie. „Ich habe gegen eine Spielerin gespielt, die sehr schwer zu schlagen ist und die US Open (2011, Anm.) gewonnen hat. Ich musste mein bestes Tennis zeigen, um bestehen zu können.“ Im Achtelfinale trifft Muguruza auf die Ukrainerin Lesia Zurenko, die Magdalena Rybarikova (SVK/19) 6:2 6:4 schlug.

Scharapowa deklassiert Pliskova

Ebenfalls eilig hatte es die zweifache French-Open-Siegerin Maria Scharapowa. Die Russin, die erstmals seit ihrer Dopingsperre wieder in Paris dabei ist, fertigte in einem Duell zweier ehemaligen Leaderinnen der Weltranglisten die als Nummer sechs gesetzte Karolina Pliskova aus Tschechien in 59 Minuten mit 6:2 6:1 ab. Vergangenes Jahr war Pliskova erst im Semifinale gescheitert.

Scharapowa bekommt es nun im Achtelfinale mit der besten Tennisspielerin aller Zeiten zu tun: Die ungesetzte Serena Williams und ehemalige Nummer eins meisterte in ihrem ersten Grand-Slam-Turnier nach ihrer Babypause auch die dritte Hürde. Sie besiegte Julia Görges (GER/11) mit 6:3 6:4 und überzeugte dabei über weite Strecken.

Halep profitierte beim 7:5 6:0 über Andrea Petkovic (GER) auch etwas von deren Verletzung am rechten Knie. Die zweifache Wimbledon-Siegerin Petra Kvitova aus Tschechien unterlag hingegen Anett Kontaveit aus Estland mit 6:7 (6/8) 7:7 (4/7).

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