Karius erlitt in CL-Finale Gehirnerschütterung

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Liverpool-Torhüter Loris Karius hat während des Champions-League-Finales eine Gehirnerschütterung erlitten. Das teilte das Massachusetts General Hospital in Boston am Montag nach einem Gehirnscan mit.

Der 24-jährige deutsche Keeper wurde in den USA von Spezialisten untersucht. Wie erst am Montag bekanntwurde, soll die medizinische Abteilung der Liverpooler diese Untersuchung befürwortet haben.

Liverpool Torhüter Loris Karius

AP/Sergei Grits

Bleibende Schäden müsse Karius nicht befürchten. „Wir erwarten eine vollständige Genesung basierend auf den Untersuchungsergebnissen“, hieß es in der Mitteilung des Krankenhauses. Während der Begegnung in Kiew könnte Karius’ Sehvermögen gestört gewesen sein, legte die Untersuchung nahe. Dadurch wäre seine Fähigkeit, Dinge wahrzunehmen, beeinträchtigt gewesen.

Der Keeper hatte im Endspiel gegen Real Madrid, unbemerkt vom Schiedsrichter, den Ellbogen von Real-Spieler Sergio Ramos gegen den Kopf bekommen. Anschließend hatte Karius mit zwei schweren Patzern großen Anteil daran, dass Liverpool das Spiel mit 1:3 verlor.