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„Es wird extrem schwer“

Christoph Strasser ist beim Race Across America (RAAM) weiter auf Siegeskurs. Der Steirer hatte am Mittwoch schon über 4.500 der 4.935 Kilometer langen Strecke absolviert. Sein Vorsprung auf den zweitplatzierten Luxemburger Ralph Diseviscourt betrug fast 600 Kilometer. Schon gegen 22.00 Uhr könnte er in Annapolis das Ziel erreicht haben. Die drittplatzierte Schweizerin Nicole Reist liegt rund 780 Kilometer hinter Strasser.

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„Christoph fährt ein einsames Rennen an der Spitze. Da der Kampf mit den Konkurrenten wegfällt, ist das Rennen aus mentaler Sicht noch härter für ihn“, sagte sein Trainer Markus Kinzlbauer. Strasser werde noch einmal die letzten Kraftreserven mobilisieren, um das Rennen unter acht Tagen zu bewältigen. „Es wird extrem schwer, aber mit eurer Hilfe schaffen wir das! Der letzte Powernap vor Mitternacht und unsere bis in die Haarspitzen motivierte Truppe sorgen dafür, dass Straps noch einmal ein Feuerwerk abfackelt“, schrieb sein Team auf Facebook.

Strasser vor fünftem Triumph

Mit dem fünften Erfolg würde Strasser mit dem im Jahr 2010 bei einem Trainingsunfall tödlich verunglückten slowenischen Rekordsieger Jure Robic gleichziehen. Dass der Kurs diesmal um 140 Kilometer länger ist als bei seinen Rekordfahrten 2013 und 2014 macht die Aufgabe für den 35-jährigen Steirer allerdings nicht einfacher.

„Die bisherigen vier Siege waren nicht selbstverständlich, ich musste das Rennen ja auch schon vorzeitig beenden. Ein Durchkommen ist nicht selbstverständlich", warnte der Steirer schon vor dem Start. Insgesamt führt die Strecke bei der 37. Auflage von Oceanside in Kalifornien über 4.940 Kilometer und rund 50.000 Höhenmeter durch zwölf US-Bundesstaaten an die Ostküste nach Annapolis.

Mauerhofer nach Unfall operiert

Glück im Unglück hatte Strassers steirischer Landsmann Thomas Mauerhofer, der am Vortag an dritter Stelle liegend an einer Kreuzung von einem Auto angefahren worden war. Der 40-Jährige wurde laut einem Bericht der „Kleinen Zeitung“ durch die Luft geschleudert und erlitt beim Aufprall einen Bruch des sechsten Halswirbels und eine Absplitterung.

Die Operation sei gut verlaufen, meldete Mauerhofers Team in der Nacht auf Mittwoch (Ortszeit) aus den USA. Bei dem Eingriff seien drei Halswirbel miteinander verbunden und der abgesplitterte Teil entfernt worden.

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