Themenüberblick

Wechsel nur zu einem starken Team

Daniel Ricciardo hat am Donnerstag im Vorfeld des Grand Prix von Frankreich erklärt, dass seine Zukunft in der Formel 1 „wohl in zwei Wochen“ geklärt sein werde. Der Vertrag des Australiers, den verschiedene Rennställe umwerben, mit dem österreichisch-britischen Red-Bull-Team läuft mit Jahresende aus.

„Jetzt, da das Team die Motorfrage entschieden hat, will es eine schnelle Entscheidung“, verriet Ricciardo in Le Castellet. Red Bull wechselt im kommenden Jahr den Antriebspartner, anstelle von Renault werden die Boliden in den kommenden zwei Jahren von Honda-Triebwerken angetrieben. Der japanische Konzern beliefert bereits seit heuer des Schwesterteam Toro Rosso. Nun will Ricciardo möglichst schnell Klarheit, damit er die Sommerpause im August entsprechend genießen kann.

Offenbar mehrere Interessenten

Auch McLaren soll sich um eine Verpflichtung des 28-Jährigen bemühen. „Alle reden von Ferrari und Mercedes, aber ich weiß, dass es andere Teams gibt, die an mir interessiert sind - und McLaren ist vermutlich eines von ihnen“, sagte Ricciardo am Donnerstag. Gleichzeitig hielt er aber fest, dass er bisher noch keine Verhandlungen mit dem britischen Traditionsteam geführt habe.

Ricciardo

APA/AFP/Getty Images/Charles Coates

Ob Ricciardo auch 2019 im Red Bull sitzt, ist noch offen

„Ich habe von Anfang an gesagt, dass mir am wichtigsten ist, ein Auto zu haben, mit dem ich die Weltmeisterschaft gewinnen kann, weil ich denke, dass ich das schaffen kann“, sagte der Australier, der in dieser Saison bereits zwei Rennen gewonnen hat und aktuell WM-Vierter ist. Deshalb ziehe er einen Teamwechsel nur dann in Erwägung, wenn ihm ein Rennstall eine bessere Titelperspektive als Red Bull bieten könne.

Links: