Vertrag von Japans Teamchef wird nicht verlängert

Japans Fußballverband will den Vertrag von Trainer Akira Nishino nach dem Achtelfinal-Aus bei der WM in Russland nicht verlängern. „Wir werden Nishino nicht überreden, weiterzumachen, nachdem seine Zeit als Nationaltrainer endet“, sagte Verbandschef Kozo Tashima nach der Rückkehr des Teams nach Japan am Donnerstag.

Als Nachfolger für Nishino ist Medienberichten zufolge auch der frühere deutsche Bundestrainer Jürgen Klinsmann im Gespräch, mit dem Deutschen soll der Verband demzufolge bereits Verhandlungen aufgenommen haben. Der Verband wollte die Gerüchte um Klinsmann und mögliche weitere Trainerkandidaten nicht kommentieren. „Es ist noch nichts entschieden“, sagte Tashima am Donnerstag auf die Frage, wer der nächste Nationaltrainer des Landes werde.

Der vorherige Sportdirektor Nishino hatte das Amt im April nach der plötzlichen Trennung von Vahid Halilhodzic übernommen. Er hatte die Japaner zum dritten Mal in die K.-o.-Runde einer WM geführt, dort schied die Mannschaft beim 2:3 gegen Belgien durch ein Gegentor in der Nachspielzeit aus.