Themenüberblick
Gehirnerschütterung verhindert Start
Laut Angaben des Rennstalls kam Denifl bei einer Abfahrt im Zillertal ohne Fremdeinwirkung zu Sturz und schlug dabei hart auf dem Asphalt auf. Der Tiroler kam jedoch offenbar relativ glimpflich davon. Denifl wurde mit Verdacht auf eine Gehirnerschütterung ins Krankenhaus eingeliefert. Eine genaue Diagnose über das Ausmaß der Verletzung soll es aber erst am Freitag geben.

GEPA/Mathias Mandl
Denifl, hier bei der Ö-Tour 2017, muss die Rundfahrt heuer als Zuschauer verfolgen
Denifl wird nun aufgrund der Regeln von Aqua Blue Sports bezüglich Gehirnerschütterungen einige Tage unter Aufsicht der Teamärzte pausieren und damit den Start der Österreich-Rundfahrt in Feldkirch verpassen. „Ich bin schon lange genug im Profigeschäft und weiß um den Ernst von Gehirnerschütterungen, daher weiß ich um die Wichtigkeit der Einhaltung unseres Teamprotokolles“, sagte er. „Meine Priorität liegt nun auf einer raschen und kompletten Genesung.“
Dank an den Helm
Der Tiroler entschuldigte sich auch bei seinen Fans. Sein Heimatort Fulpmes ist heuer Zielort der zweiten Etappe. „Ich wünschte, ich hätte dort sein können“, so der 30-Jährige, der sich auch für „die Unterstützung in dieser schwierigen Zeit“ bedankte. Ein spezieller Dank ging auch an seinen Helm: „Er hat mir wohl das Leben gerettet oder mich zumindest vor viel Schlimmeren bewahrt.“

Aqua Blue Sport
Auch das Rad des Tirolers wurde bei dem Unfall ordentlich ramponiert
Für Denifl, der im Vorjahr neben dem Sieg bei der Österreich-Rundfahrt auch eine Etappe der Vuelta a Espana gewann, wird nun der Brite Andy Fenn in das siebenköpfige Aufgebot nachnominiert. Der 28-Jährige war im Vorjahr bei Denifls Heimsieg als Helfer im Team dabei. „Ich wünsche allen Beteiligten ein sicheres und erfolgreiches Rennen“, so Denifl. Die erste Etappe geht am Samstag über 152,8 km. Start und Ziel ist in Feldkirch.