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Spiel soll beschleunigt werden

Die Organisatoren der kommenden US Open und der davor stattfindenden Hartplatzturniere in den USA drücken ab sofort bei den Spielen auf das Tempo. Beim letzten Grand-Slam-Turnier des Jahres und den Vorbereitungsevents kommt erstmals eine Shot-Clock zum Einsatz. Damit soll das Spiel deutlich beschleunigt werden.

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Erstmals werden die Aktiven bei den US-Turnieren nur noch 25 Sekunden Zeit haben, ihre Aufsachlagbewegung zu beginnen. Andernfalls gebe es eine Verwarnung. Die Uhr wird auch beim Aufwärmen vor dem Match laufen, und zwar fünf Minuten lang. Nach einer weiteren Minute muss das Match beginnen. In den Pausen zwischen den Games werden die Akteure eine Zeit ab dann haben, wenn der zweite der beiden zu seinem Platz kommt. ATP, WTA und der US-Verband (USTA) haben sich auf diese Maßnahmen verständigt.

Aufschlag von Del Potro

Reuters/Andrew Couldridge

Anders als noch aktuell in Wimbledon müssen sich die Spieler bei den US Open beim Aufschlag beeilen

Erfolgreicher Test beim Golf

Die Shot-Clock war im Juni beim European-Tour-Turnier der Golfer in Atzenbrugg zum Einsatz gekommen, beim Shot Clock Masters. Im Tennis kommt die Maßnahme nun außer bei den US Open in New York auch davor in Washington, San Jose, New Haven, Winston Salem, Toronto, Montreal und Cincinnati zum Einsatz.

Der Weltranglistenerste Rafael Nadal äußerte sich bereits wenig erfreut über die Neuheit, ist er doch für seine lange Pausen zwischen den Ballwechseln bekannt. Der Spanier hat nun gemeint, die Shot-Clock würde die Taktik der Spieler beeinträchtigen. Der Serbe Novak Djokovic erklärte, die getroffene Entscheidung sei gegenüber den Spielern respektlos.

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