Lobnig in Luzern souverän ins Halbfinale

Magdalena Lobnig ist beim Ruder-Weltcup-Finale auf dem Rotsee in Luzern als Gewinnerin ihres Vorlaufes im olympischen Einer in das Halbfinale am Samstag eingezogen. Die Kärntnerin hatte 4,56 Sek. Vorsprung auf die Deutsche Annekatrin Thiele. Die im Gesamtweltcup vor Lobnig führende Schweizerin Jeannine Gmelin stieg ebenfalls souverän auf. Auch zwei ÖRV-Herren-Boote erreichten Vorschlussrunde.

„Magdalena hat hinten raus voll durchgezogen, der Schlag war konstant sauber. Sie fühlt sich gut, auch die Verhältnisse sind nahezu perfekt. Ab morgen wird’s dann interessant, wenn sich die üblichen Verdächtigen um das Finalticket matchen“, sagte Lobnigs Trainer Kurt Traer.

Gute Ergebnisse, Steigerung notwendig

Insgesamt fünf ÖRV-Boote sind auf dem Rotsee im Einsatz, als Dritter seines Vorlaufes zog auch der Vierer ohne in der Besetzung Florian Walk/Maximilian Kohlmayr/Rudolph Querfeld/Gabriel Hohensasser direkt ins Halbfinale ein. „Es war eine solide Leistung, für den Finaleinzug müssen sie aber noch einmal nachlegen“, meinte Trainer Wolfgang Sigl.

Ebenfalls in der Vorschlussrunde steht der leichte Doppelzweier mit Julian Schöberl/Paul Sieber als Zweiter des Vorlaufes. Paul Sieber sitzt für seinen gesundheitlich angeschlagenen Bruder Bernhard im Zweier. „Für die kurze Vorbereitungszeit war es ein wirklich tolles Rennen. Sie haben es durchgezogen und den Topbooten aus Irland und Polen Paroli geboten. Wir sind gespannt, was das Halbfinale am Samstag bringt“, so Coach Fabio Becker.