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CL-Finale „maßgeblich beeinflusst“

Das mit 1:3 gegen Real Madrid verlorene Champions-League-Finale am 26. Mai hat für Liverpool-Trainer Jürgen Klopp nach wie vor einen fahlen Beigeschmack. Der Deutsche kritisierte am Freitag (Ortszeit) in Ann Arbor während der Testspielreise der „Reds“ in den USA Sergio Ramos. Der Real-Abwehrchef habe mit zwei unfairen Aktionen das Spiel maßgeblich beeinflusst.

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„Wenn man nicht für Real ist, denkt man, das ist rücksichtslos und brutal“, sagte Klopp. Wenn es künftig einen Videoschiedsrichter geben werde, müsste sich dieser eine derartige Szene anschauen. In der ersten Hälfte musste Liverpools Superstar Mohammed Salah nach einem harten Zweikampf mit Ramos mit einer Schulterblessur das Feld verlassen. Zudem zog sich Liverpool-Keeper Loris Karius nach einem Zusammenstoß mit Ramos eine Gehirnerschütterung zu, die ihn eventuell bei Patzern vor zwei Gegentoren behinderte.

Sergio Ramos (Real) und Mohamed Salah (Liverpool)

AP/Efrem Lukatsky

Für Liverpool-Torjäger Salah war das Champions-League-Finale nach einem Zweikampf mit Ramos früh zu Ende

„Ich bin nicht sicher, dass wir das noch einmal erleben wollen - ein Ellbogen an den Kopf des Tormanns, den Torjäger im Mittelfeld wie ein Wrestler zu Fall bringen, und dann gewinnst du das Spiel“, sagte Klopp und betonte: „Das war die Geschichte des Spiels.“

Ramos habe danach vieles gesagt, das Klopp nach eigenem Bekunden nicht gefiel. Das Verhalten des Real-Kapitäns sei - anders als von diesem dargestellt - eben nicht normal, sagte Klopp und verwies auf andere Vorfälle, in die der 32-jährige verwickelt gewesen sei. Der 51-jährige Coach betonte, er lehne es ab, ein Spiel mit allen erdenklichen Mitteln gewinnen zu wollen.

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