Der Niedergang des Kaisers
Die internationale Presse hat Michael Schumacher für sein gefährliches Manöver beim Großen Preis von Ungarn schwer getadelt.
Dieser Artikel ist älter als ein Jahr.
Die spanische Sportzeitung „Marca“ schrieb vom „Niedergang des Kaisers Michael Schumacher“. Der 41-Jährige habe das Leben seines Ex-Teamkameraden Rubens Barrichello in Gefahr gebracht. „Schumachers Rückkehr zur Formel 1 wird zu einem der schwärzesten Kapitel in der Geschichte dieser Sportart“, befand das Blatt.
Die italienische „La Gazzetta dello Sport“ meinte: „Schumacher ist wie immer: Er gibt seine Fehler nie zu, und er verhält sich im Umgang mit allen Piloten abschätzig.“ Die englische „Daily Mail“ titelte auf ihrer Homepage: „Zeit für Michael Schumacher zu gehen nach dem Wahnsinnsmanöver gegen Rubens Barrichello.“
„Hätte Barrichello nicht den Crash in die Mauer gerade noch vermieden, wäre er im Krankenhaus gelandet - wenn es nicht sogar schlimmer ausgegangen wäre“, schrieb „Tuttosport“ am Montag. Für „Il Secolo XIX“ war es „Schumachers unrühmlicher Untergang“. Und „La Repubblica“ bezeichnete die Aktion als „Wahnsinnsmanöver von Opa Schumacher“.
Dass Schumacher als Botschafter für eine Sicherheitskampagne des Internationalen Automobilverbandes FIA im Einsatz ist, war für die „Gazzetta“ ein gefundenes Fressen. „Ein kleiner Rat für alle, die jetzt in die Ferien starten: Wenn jemand versucht, sie zu überholen, tun sie bitte das genaue Gegenteil von dem, was der gefeierte Ex-Champion in Ungarn gemacht hat!“
Links: