Sechsköpfige Delegation zu Besuch
Der Fußballweltverband (FIFA) nimmt derzeit die Bewerbung Russlands als Ausrichter der Weltmeisterschaft 2018 oder 2022 unter die Lupe. Eine sechsköpfige Delegation unter der Leitung des Präsidenten des chilenischen Verbands, Harold Mayne-Nicholls, traf am Montag in St. Petersburg ein.
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„Wir werden viele Fragen stellen“, sagte Mayne-Nicholls nach Angaben der Agentur Interfax. Er versprach einen „objektiven und realistischen“ Bericht. Die FIFA vergibt beide WM-Endrunden Anfang Dezember. „Wir sind entschlossen und haben den Wunsch, zur Weltmeisterschaft einzuladen“, sagte der russische Sportminister Witali Mutko.
Tour durch potenzielle Spielorte
Die viertägige Tour führt die Delegation in vier potenzielle Spielorte - St. Petersburg, Moskau, Kasan an der Wolga und die Olympiastadt Sotschi am Schwarzen Meer. Insgesamt sollen in rund einem Dutzend Städte im europäischen Teil Russlands WM-Spiele ausgetragen werden. Die Inspektoren begutachten außer Stadien und Trainingsplätzen auch das geplante Medienzentrum sowie Orte, an denen Fan-Feste vorgesehen sind.
Außer Russland bewerben sich England, die USA sowie jeweils als Doppelkandidaten die Niederlande und Belgien sowie Spanien und Portugal für beide Turniere. Japan, Südkorea, Katar und Australien haben nur eine Bewerbung für die WM 2022 eingereicht.
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