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Kostenübernahme „für junge Spieler“

Frank Stronachs Magna-Konzern wird Sturm Graz in Zukunft finanziell unter die Arme greifen. Wie Magna in einer Aussendung am Freitag bekanntgab, wird das Unternehmen beim steirischen Traditionsclub für zumindest ein Jahr die Kosten für „einige junge Spieler“ übernehmen.

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„Ich hoffe, dass dies ein Beitrag sein kann, den Fußball in Österreich attraktiver zu machen und dass Sturm Graz an der Spitze der Bundesliga mitspielen kann“, wurde „Magna-Chairman“ Stronach in der Mitteilung zitiert. Der gebürtige Steirer hatte in den vergangenen Wochen mehrmals sein Interesse an einer Zusammenarbeit mit Sturm beteuert. Stronachs Engagement beim Bundesliga-Konkurrenten SC Wiener Neustadt soll das nicht beeinträchtigen.

Unterstützung der Profiabteilung

Welche Spieler Stronach künftig für Sturm finanzieren wird, ist noch unklar. „Die Entscheidung, welche Spieler das sein werden, obliegt Sturm. Die einzige Vorgabe ist, dass es junge Spieler sein sollen“, erklärte Sturms Präsident Gerald Stockenhuber. Das Treffen mit Stronach sei schließlich erst Freitagnachmittag über die Bühne gegangen. Klar ist, dass der Mäzen die Profiabteilung der Grazer unterstützen wird.

Kolportiert wurde bereits, dass einige Kicker aus dem Kader von Wiener Neustadt schon im Winter zu den Grazern stoßen könnten. Auf diesbezügliche Spekulationen wollte sich Stockenhuber aber nicht einlassen. „Die Entscheidung darüber fällt unsere sportliche Leitung“, meinte der Sturm-Präsident. Mit Trainer Franco Foda und Sportdirektor Oliver Kreuzer sollen in den kommenden Tagen Gespräche geführt werden.

„Soziale Verantwortung“

Stronach sieht sein Engagement bei den Grazern als „soziale Verantwortung“, da sich „die Regierung nicht um alles kümmern kann“. Bei Magna hatte sich der Multimilliardär Anfang September aus dem Konzern zurückgezogen und sich das mit einer Abfindung im Gesamtwert von bis zu 1,1 Milliarden Dollar vergüten lassen. Magna hatte daraufhin seinen Ausstieg bei Wiener Neustadt mit Saisonende bekanntgegeben.

Stronach selbst will die Niederösterreicher aber weiter finanziell unterstützen. „Ich werde behilflich sein, damit der Club auch in der nächsten Saison in der Bundesliga spielen kann. Ich werde nicht nur die Jugendmannschaften, sondern auch die Profis weiter unterstützen“, kündigte der 78-Jährige erst am Freitag gegenüber der Tageszeitung „Österreich“ an. Der Club müsse laut Stronach aber auch selbst Sponsoren an Land ziehen.

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