„Wir werden alles geben“
Vor der Saison haben Altach-Trainer Adi Hütter und Admira-Coach Dietmar Kühbauer den jeweiligen Gegner zum Meisterschaftsfavoriten gekürt. Die Clubs liefern einander somit ein Duell um den Aufstieg in die Bundesliga. Im Hit der 20. Runde am Freitag (20.30 Uhr, live in ORF Sport Plus und im Livestream) könnten die Vorarlberger die Südstädter wieder von der Tabellenspitze stoßen.
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Dazu ist ein Sieg mit vier Toren Differenz nötig. „Wir wollen die Admira schlagen“, gab Trainer Hütter seinen Altachern die Marschrichtung vor. Verteidiger Andreas Simma fügte hinzu: „Jeder im Team freut sich enorm auf die Partie, und wir werden alles geben.“ Kühbauer spielt den Ball zurück zu den Vorarlbergern. Mit einem Sieg sei sein Team bereits sechs Punkte voraus.
WAC als Zünglein an der Waage
Bis zur fünften Runde war im Ländle noch alles eitel Wonne, man führte die Tabelle an. Doch dann kam Anfang August die 1:3-Niederlage bei Aufsteiger WAC/St. Andrä, die Admira übernahm die Spitze. Dort fühlten sich die Niederösterreicher sichtlich wohl und bauten den Vorsprung auf Altach bis auf neun Punkte aus. Zuletzt lief es bei der Kühbauer-Elf aber nicht mehr nach Wunsch, und ausgerechnet eine 0:1-Heimniederlage am vergangenen Freitag gegen WAC/St. Andrä bietet Altach jetzt die Chance, wieder an die Tabellenspitze zu springen.
Statistik als Interpretationsfrage
Die jüngste Statistik lässt jeden der zwei Kontrahenten Vorteile für sich sehen. Für Hütters Mannschaft spricht die aktuelle Form: In den letzten fünf Spielen holten die Altacher 13 Punkte und kamen bis auf drei Zähler an die Admira heran, die aber eine Art Angstgegner ist.
Die Niederösterreicher hingegen schlitterten in eine „Minikrise“. In der 15. Runde gab es mit dem 1:2 bei Austria Lustenau die erste Niederlage nach 20 Spielen, unter Trainer Kühbauer war es überhaupt die erste Schlappe. Am Wochenende folgte mit dem 0:1 gegen WAC dann auch die erste Heimniederlage, insgesamt holten die Südstädter aus den vergangenen fünf Runden nur sieben Zähler. Gegen Altach sieht die direkte Bilanz aber gleich ganz anders aus. Von den letzten fünf Duellen verlor man kein einziges Mal, zweimal durfte die Admira den Platz als Sieger verlassen.
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