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4:1-Führung beinahe noch verspielt

Die Vienna Capitals haben am Freitagabend in der 51. Runde der Erste Bank Eishockey Liga (EBEL) einen 5:4-Erfolg nach Penaltyschießen gegen die Black Wings Linz gefeiert.

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Die Hausherren mussten allerdings trotz einer 4:1-Führung noch „nachsitzen“. Torjäger Francois Fortier, der den entscheidenden Penalty verwandelte, durfte deshalb aber über einen neuen Rekord jubeln: Mit seinen Treffern 46, 47 und 48 verbesserte er die bisherige EBEL-Bestleistung, die Dany Bousquet im VSV-Dress in der Saison 2005/06 aufgestellt hatte, um ein Tor.

Trotz der fünften Auswärtsniederlage in Serie verbesserten sich die Linzer mit dem Punktgewinn in der Tabelle auf Platz fünf und liegen nun einen Zähler vor den Graz 99ers. Die Capitals rückten den zweitplatzierten Salzburgern auf zwei Punkte nahe.

Vorgeschmack auf die Play-offs

Im ersten Drittel gaben die beiden Teams mit rasantem Spiel einen Vorgeschmack auf die Play-offs. Marcel Rodman (5./PP) stellte auf 1:0 für die Hausherren, bei denen Rafael Rotter sein Comeback gab (erstes Spiel seit 5. Dezember). Für die Linzer konterte Philipp Lukas fast postwendend (7.). Es sollte für lange Zeit das letzte Offensiv-Statement der Gäste bleiben. Fortier mit einem Doppel (10./PP, 22.) und Martin Oraze (31./PP) erhöhten auf 4:1, die Oberösterreicher bettelten in der Folge fast um weitere Gegentreffer, durften sich aber zumindest auf Goalie Lorenz Hirn verlassen.

Im Schlussdrittel bäumten sich die Black Wings aber noch einmal auf, nützten die Verschlafenheit der Wiener und fanden durch Tore von Michael Mayr und Daniel Oberkofler (43.) innerhalb von nur 13 Sekunden wieder den Anschluss. Matthias Schwab gelang in der 50. Minute tatsächlich der Ausgleich. Die Partie ging die torlose Verlängerung, im Penaltyschießen sorgte schließlich Fortier für die Entscheidung.

Erste Bank Eishockey Liga, 51. Runde

Freitag:

Vienna Capitals - Linz 5:4 n.P. (2:1 2:0 0:3 / 0:0 1:0)

Albert-Schultz-Halle, 4.350 Zuschauer, SR Kellner

Tore: Rodman (5./PP), Fortier (10./PP, 22., entscheidender Penalty), Oraze (31./PP) bzw. Ph. Lukas (7.), Mayr (43.), Oberkofler (43.), Schwab (50.)

Strafminuten: 8 bzw. 6

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