Japan erwägt Kandidatur für Sommerspiele 2020
Trotz der verheerenden Naturkatastrophen und der Atomkrise erwägt Japan weiter eine Kandidatur für die Olympischen Spiele 2020. Das Nationale Olympische Komitee Japans (JOC) habe seine Pläne nicht geändert, teilte ein JOC-Funktionär am Donnerstag mit.
Am kommenden Dienstag sei in Tokio ein Strategietreffen geplant. Mit einer endgültigen Entscheidung wird im Juli gerechnet. „Auch wenn wir durch unsere Kandidatur für die Spiele 2016 etwas Erfahrung haben, gibt es noch viel zu tun, bevor wir eine Entscheidung treffen können“, erklärte Yasuhiro Nakamori, Direktor für internationale Beziehungen, im JOC.
Von den olympischen Sportstätten, die vor 47 Jahren in der japanischen Hauptstadt zum Einsatz kamen, seien keine beschädigt worden, so Nakamori. Der Gastgeber der Spiele 1964 hatte sich auch für die Sommerspiele 2016 beworben, die dann an Rio de Janeiro vergeben wurden.