Showdown in Philadelphia
Das packende Eastern-Conference-Viertelfinale zwischen den Buffalo Sabres und Philadelphia Flyers geht in der Nacht auf Mittwoch in ein entscheidendes Spiel sieben. Sabres-Torjäger Thomas Vanek ist vor dem Showdown im Wells Fargo Center in „Philly“ vom Aufstieg überzeugt, obwohl die Flyers das Momentum nach dem Overtime-Sieg in Spiel sechs auf ihrer Seite zu haben scheinen.
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„Wir wissen, was auf dem Spiel steht. Und wir sind bereit“, brennt der mit fünf Play-off-Toren erfolgreichste Buffalo-Stürmer auf das große Finale der Serie. Vanek verwies auch auf die in den vergangenen Monaten gezeigte Auswärtsstärke der Sabres. „Wir haben schon die ganze Saison auswärts gut gespielt“, sagte der Steirer gegenüber der Website Sabres.com. In den letzten drei Monaten der regulären NHL-Saison habe man sich diesbezüglich noch weiter verbessert. „Ich weiß einfach, dass wir dort gewinnen können“, betonte Vanek.

AP/Matt Slocum
Unmittelbar vor dem gegnerischen Goalie liegt Vaneks bevorzugtes Jagdrevier.
Comeback von Sturmpartner Roy
In Spiel sechs hatte der Sabres-Goalgetter mit zwei Treffern wesentlich zur zwischenzeitlichen 3:1-Führung beigetragen. Vor eigenem Publikum in der HSBC-Arena musste sich Buffalo in der Overtime letztlich aber noch mit 4:5 geschlagen geben. „Wir waren frustriert, aber das ist vorbei“, hat Headcoach Lindy Ruff die Sabres wieder aufgerichtet. „Jetzt schlagen wir das nächste Kapitel auf. Es gibt keinen besseren Platz, um ein Spiel sieben zu gewinnen, als ‚Philly‘.“ Noch dazu kann Ruff voraussichtlich wieder auf Derek Roy zurückgreifen.
Vaneks Sturmpartner hatte zuletzt am 23. Dezember gespielt und sich damals einen Muskelriss im Oberarm zugezogen. „Ich hoffe, dass er wirklich spielen kann“, wollte sich Ruff zwar nicht in die Karten blicken lassen, die Zeitungen in Buffalo gehen aber von einem Comeback von Roy aus. Auch Goalie Ryan Miller, der in seiner Karriere bisher zwei Conference-Finalserien, das Olympiafinale 2010 mit den USA gegen Kanada und ein Play-off-Spiel sieben bestritt, brennt auf die Entscheidung.
Es geht um alles oder nichts
„In einem solchen Match muss man rausgehen und alles geben“, sagte Miller. „Zu aufgeregt oder nervös zu sein, kann gefährlich werden.“ Fünf der sechs Duelle in dieser Serie endeten mit einem Tor Differenz, was auch Vanek einen heißen Tanz erwarten lässt. „In jeder Sekunde wird es um alles gehen“, weiß der potenzielle Schlüsselspieler der Sabres. „Aber am Ende des Tages wird es darauf ankommen, wer besser spielt. Das ist alles, worum wir uns kümmern müssen.“ Landsmann Andreas Nödl dürfte wieder nicht im Kader der Flyers stehen. Der Wiener hatte sich in Spiel zwei eine Augenverletzung zugezogen.
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