Ab jetzt ist „jedes Spiel ein Topspiel“
Der Vorsprung von Tabellenführer Sturm Graz auf die Austria ist am Wochenende auf zwei Punkte geschrumpft. Trainer Franco Foda war nach dem 0:0 in Ried dennoch frohen Mutes. „Wir haben gegen einen Titelkonkurrenten auswärts einen Punkt geholt, das ist positiv. Wir sind gut unterwegs und haben es in der eigenen Hand“, so der Deutsche vor dem Schlager am Mittwoch (20.30 Uhr, live in ORF eins) gegen die Austria.
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Aber nicht nur die Grazer, sondern auch die Wiener haben den Titelgewinn aufgrund der Ergebnisse am Wochenende in der eigenen Hand. „Dieses Unentschieden war natürlich das ideale Ergebnis für uns“, sagtte Austria-Coach Karl Daxbacher, dessen Team am Samstag den LASK mit 5:0 deklassiert hatte. Mit einem Sieg in der Steiermark wären die Austrianer drei Spiele vor Schluss wieder Tabellenführer.

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Imre Szabics hat den Titel im Visier.
Dem Druck gewachsen?
Sturm ist aber entschlossen, die Poleposition zu verteidigen und vielleicht sogar die Führung vorentscheidend auszubauen. „Wir werden schauen, dass wir in unserem ausverkauften Stadion drei Punkte holen“, sagte Foda, der sich sicher ist, dass sein Team dem Druck gewachsen ist. „Das hat man auch in Ried deutlich gesehen.“
Abwehrspieler Ferdinand Feldhofer ist mit seinen Kollegen seit drei Ligapartien ohne Gegentor und betonte, dass Sturm die Trümpfe in der Hand hat. „Wir sind vier Runden vor Schluss Tabellenführer, wer hätte das vor der Saison gedacht? Jedes Spiel ist ein Topspiel, vielleicht gelingt uns gegen die Austria der Lucky Punch, den es in Ried nicht gegeben hat“, so Feldhofer.
Erhobene Köpfe im Innviertel
Ried-Trainer Paul Gludovatz zeigte sich nach dem 0:0 stolz und lobte sein acht Pflichtspiele ungeschlagenes Team ungewohnt euphorisch: „Wir haben eine Topmannschaft.“ Der Traum vom Titel scheint für den Winterkönig zwar angesichts von sechs Punkten Rückstand geplatzt zu sein, doch damit hat sich Gludovatz ja offiziell ohnehin nie beschäftigt.
„Unsere Zielsetzung ist, eine gute Heimmannschaft zu sein und den fünften Platz zu erreichen. Sollte es für mehr reichen, dann wären wir mehr als zufrieden“, so Gludovatz, dessen Schützlinge auch mit einem Sieg im Cupfinale am 29. Mai in Wien gegen Austria Lustenau das Europa-League-Ticket lösen würden. „Zwischen Platz eins und sieben ist alles möglich“, sagte der Rieder Routinier Ewald Brenner angesichts des engen Rennens in der Liga.
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