„Am Anfang komplett zugeschüttet“
Unverletzt und wohlbehalten ist Nationalteam-Schwimmer Jakub Maly nach Österreich zurückgekehrt. Der 19-jährige Burgenländer war am Sonntag in Florida in ein mit Teamkollegen im Sand gegrabenes, mehr als zwei Meter tiefes Loch gestiegen und musste in einer zweistündigen Rettungsaktion vor dem Erstickungstod bewahrt werden.
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Die Gruppe von Südstadt-Trainer Walter Bär, zu der auch Birgit Koschischek und Sebastian Stoss gehören, befand sich drei Wochen auf Trainingslager in Florida. Am Sonntag besuchten sie an ihrem freien Tag den Strand von Pompano Beach. Dort begannen sie dann mit einem Kübel ein Sandloch zu graben, das am Ende ziemlich riesig ausfiel.
Gefährliches Fotoshooting
„Dann sind drei Leute von uns in das Loch gestiegen und haben Fotos gemacht. Als ich reingegangen bin, ist es zusammengebrochen, es war unglücklich, dass das passiert ist“, schilderte Maly nach seiner Ankunft in Wien im Gespräch mit der APA. Der 1,89 Meter große Mann wurde bis zum Kinn begraben und konnte sich nicht mehr bewegen.
„Einmal am Anfang bin ich komplett zugeschüttet worden, für ungefähr zwanzig Sekunden. Später noch einmal, da habe ich ein bisserl Panik gehabt, habe aber ruhig bleiben müssen.“ Sofort begannen die Kollegen, ihren Landsmann mit bloßen Händen auszugraben und den Kopf freizulegen. Die alarmierten Rettungskräfte benötigten anschließend zwei Stunden, um Maly zur Gänze zu befreien.
„Ich war schwer rauszubekommen“
Der Sand rieselte in das Loch, es drohte Gefahr, dass er weiter verschüttet wurde. „Das Anstrengende war, dass meine Position so schlecht war, dass es so lange dauerte. Ich war schwer rauszubekommen. Luft habe ich aber bekommen.“ Die Nacht verbrachte der leicht geschockte Maly zur Beobachtung im North Broward General Medical Center, am Montag trat er plangemäß die Heimreise an.
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