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Stimmen zu Österreich - Lettland

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Dietmar Constantini (ÖFB-Teamchef): "Die erste Spielhälfte war schon gut, da haben wir einige Chancen herausgespielt, waren sehr präsent. Leider ist dann das Gegentor passiert, da war Verunsicherung da. Aber zu guter Letzt haben wir gewonnen. Lettland wird von einigen unterschätzt, sie sind ein lästiger Gegner. Das Positive war, dass wir spielerisch entsprochen haben. In der ersten Hälfte haben wir es zeitweise sogar übertrieben.

Das wichtigste Spiel gegen Belgien haben wir verloren, gegen Deutschland haben wir eine gute Leistung gebracht. Wir müssen weiter arbeiten, dass sich die Spieler weiterentwickeln. Man sieht schon einen Fortschritt. Die Mannschaft hat Charakter, von der Einstellung her sind alle top. Es ist wichtig, dass wir jetzt auch nicht so viel wechseln. Ich hoffe, dass es so weitergeht."

Christopher Dibon (ÖFB-Debütant und Torschütze zum 1:1): „Es freut jeden Spieler, wenn er trifft. Dann haben wir die Partie sogar noch gedreht und gewonnen. Es gibt nichts Schöneres für einen jungen Spieler. Die Mannschaft hat mich super aufgenommen. Ich habe versucht, mein Bestes zu geben, und denke, das ist mir gut geglückt.“

Martin Harnik (ÖFB-Torschütze zum 2:1 und 3:1): „Ich denke, wir haben uns in den ersten 20 Minuten bei diesen Bedingungen sehr schwergetan, unser Kurzpassspiel aufzuziehen. Danach hatten wir gute Chancen, haben aber wie gegen Deutschland die Tore nicht gemacht. Durch einen blöden Fehler haben wir das 0:1 kassiert, danach aber Moral bewiesen und noch verdient gewonnen. Wir haben unglaublich viel Ballbesitz gehabt und uns gut zurück ins Spiel gekämpft. Wir müssen aber unbedingt an unserer Chancenauswertung arbeiten, denn es darf nicht sein, dass wir für ein Tor zehn Chancen brauchen.“

Christian Fuchs (ÖFB-Teamkapitän): „Ein Wahnsinn, wie die Letten reingehaut haben, so etwas gehört rigoros bestraft. Für uns war es ein Tag vor dem Urlaub keine lästige Verpflichtung, das hat man gesehen.“

Aleksandrs Starkovs (Teamchef Lettland): „Das Spiel war gut für uns, wir haben viele Spieler mit wenig Erfahrung einsetzen können. Es waren nur vier Stammspieler dabei. Zwei Drittel der Partie waren wir auf dem Niveau unseres Gegners. Am Ende haben uns die Kräfte gefehlt. Mir hat das schnelle Spiel der Österreicher gefallen, vor allem Fuchs und Alaba waren sehr stark. Die letzte Rote Karte war für mich überraschend, die Ausschlüsse haben dem Spiel nicht entsprochen, es war eigentlich eine faire Partie.“

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