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Bis 2015 beim Rekordmeister

Die starken Leistungen von David Alaba im ÖFB-Team und bei 1899 Hoffenheim sind auch seinem Stammverein Bayern München nicht verborgen geblieben. Am Freitag gab der deutsche Rekordmeister bekannt, den bis 2013 laufenden Vertrag mit dem 18-Jährigen um zwei weitere Jahre bis zum 30. Juni 2015 zu verlängern.

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„Wir freuen uns sehr, einen so jungen und talentierten Spieler langfristig an den Verein binden zu können“, sagte Bayern-Sportdirektor Christian Nerlinger. „In den nächsten Wochen werden wir jetzt gemeinsam darüber entscheiden, wie die nähere Zukunft von David Alaba aussehen und was für alle Seiten diesbezüglich das Beste sein wird.“

David Alaba (Hoffenheim)

GEPA/Witters

Bei Hoffenheim war Alaba im Frühjahr nicht zu ersetzen.

Ob der 18-Jährige am 1. Juli beim Münchner Trainingsauftakt unter Jupp Heynckes dabei ist, ist also offen. Der jüngste österreichische Teamspieler der Geschichte, der 2008 von der Wiener Austria zum FC Bayern gekommen war, war in der abgelaufenen Saison von Jänner bis Juni an 1899 Hoffenheim ausgeliehen worden und stand im Frühjahr in allen 17 Partien vom Beginn bis zum Schlusspfiff auf dem Feld.

Hoffenheim fordert klare Aussage

Verärgert über die Hinhaltetaktik der Bayern hatte sich zuletzt Hoffenheim gezeigt. Manager Ernst Tanner verlangte klare Signale, ob Alaba nach München zurückkommen soll oder weiter bei Hoffenheim bleiben darf. „Er ist ein wichtiger Baustein in meiner Planung, deshalb wäre es schön, wenn ich endlich Klarheit hätte. So wird es immer schwieriger“, wurde Tanner in der „Bild“ (Onlineausgabe) zitiert.

1899 würde den ÖFB-Teamspieler auch in der kommenden Saison gerne im Kader haben, doch die Münchner haben sich bisher nicht deklariert. „Es gibt immer noch keine Tendenz seitens der Bayern. Sie sind wohl zurzeit zu sehr mit ihren eigenen Transfers beschäftigt“, vermutete Tanner. Der Faktor Zeit arbeitet gegen einen Verbleib von Alaba in Hoffenheim. „Mit jedem Tag, der hier vergeht, wird es weniger wahrscheinlich, dass David bei uns bleiben kann“, befürchtete der Manager, der sich bereits um Ersatz umschaut. „Wir haben genügend Kandidaten, die in die Bresche springen wollen und können, falls es mit David nicht klappt.“

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