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Kurzurlaub für Clubs vorbei

Nach Meister SK Puntigamer Sturm Graz, Red Bull Salzburg und SV Mattersburg, die bereits am Pfingstmontag das Training aufgenommen hatten, haben am vergangenen Dienstag auch für Austria Wien, Wacker Innsbruck und Aufsteiger FC Admira die Vorbereitungen auf die tipp3-Bundesliga 2011/12 (Saisonstart am 16. Juli) begonnen.

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Die Violetten konnten den Wiederbeginn auf einem Nebenplatz der Generali Arena kaum erwarten. Als Trainer Karl Daxbacher pünktlich um 9.30 Uhr den Rasen betrat, waren die Spieler längst intensiv mit einer „Hösche“ beschäftigt. Die erste Einheit dauerte rund 90 Minuten, am Nachmittag folgte ein zweites Training.

Austria-Trainer Karl Daxbacher beobachtet zwei Spieler beim Training.

GEPA/Christian Ort

Viel Zeit zum Entspannen blieb den Austria-Spielern nicht.

In einem Monat wird es ernst

Daxbacher lässt derzeit viel mit dem Ball arbeiten, lässt aber dabei das Krafttraining nicht zu kurz kommen. Bis zum ersten Pflichtspiel am 14. Juli (UEFA Europa League) bleibt nicht viel Zeit. „Daher müssen wir die Zeit intensiv nützen“, sagte der Niederösterreicher, dessen ÖFB-Teamspieler erst am Donnerstag aus dem Urlaub kamen.

Neben Junuzovic und Co. fehlten beim Trainingsauftakt auch Fabian Koch, der nach Blinddarmdurchbruch erst am Dienstag das Spital verließ, und Marko Stankovic, der nach einer Mittelohrentzündung zuletzt zehn Tage krank war und noch nicht trainieren durfte. Unter den 19 Mann, die Daxbacher zum Wiederbeginn begrüßte, befanden sich auch die drei Neuen Kaja Rogulj sowie Alexander und Pascal Grünwald.

„Bleiben mit Derbys in Favoriten“

Die Ankündigung des Lokalrivalen Rapid, nach dem jüngsten Lokalschlager wegen des Platzsturms mit dem Derby ins Happel-Stadion zu übersiedeln, hat für die Austria keine Konsequenz. Die Favoritener haben in den vergangenen zwei Jahren in der Generali Arena mit dem Ausbau der Tribünen, der Infrastruktur und des Sicherheitskonzepts einen zweistelligen Millionen-Euro-Betrag investiert.

„Wir haben seit 2009 keine Vorfälle gehabt. Die Generali Arena ist unsere Heimstätte, im Happel-Stadion ist der Heimvorteil nicht gegeben. Wir bleiben mit den Derbys in Favoriten“, erklärte AG-Vorstand Markus Kraetschmer, der darauf hinwies, dass sein Verein alle Auflagen der Bundesliga, der UEFA und der MA 36 (Veranstaltungbehörde) erfülle. Einen wirtschaftlichen Gewinn im Prater gebe es erst bei 25.000 verkauften Eintrittskarten.

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