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Start hängt „am seidenen Faden“

Thomas Rohregger wird die 63. Österreich-Rundfahrt in Angriff nehmen. Leopard Trek, der Rennstall des bis dato letzten österreichischen Siegers, gab am Montag offiziell seine Nennung ab. Neben Rohregger, der 2008 den Gesamtsieg holte, steht auch Stefan Denifl im Aufgebot für die am Sonntag beginnende Tour. Der Tiroler muss allerdings aus gesundheitlichen Gründen um seinen Start bangen.

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Stefan Denifl

GEPA/Wessel van Keuk

Bei der Dauphine Libere musste Denifl mit Beschwerden aufgeben.

Bei der Kalifornien-Rundfahrt im Mai hatte sich Denifl bei einem bösen Sturz großflächige Hautabschürfungen zugezogen. Dazu kamen bei der Dauphine Libere noch Sitzprobleme, die eine Aufgabe sowie eine Operation in Tirol bedingten. „Mein Tour-Start hängt nach wie vor am seidenen Faden“, sagte der 23-Jährige, der von den Ärzten erst am Montag grünes Licht erhalten hatte. Eine Entscheidung werde in den kommenden Tagen fallen: „Die Chance auf einen Start liegt bei 50:50.“

Rohregger will nicht Favorit sein

Nahezu optimal verlief die Vorbereitung hingegen für Rohregger. Der 28-jährige Tiroler sieht sich trotzdem nicht in der Favoritenrolle für den Gesamtsieg. „Bei der starken Besetzung zähle ich mich zu den Außenseitern. Für mich sind Mentschow und Sastre die Favoriten“, sagte Rohregger, der sich nach der Dauphine Libere gezielt auf die Österreich-Rundfahrt einstimmte.

Derzeit nimmt er die Schlüsseletappen unter die Lupe. „Das Kitzbüheler Horn kenne ich wie meine Westentasche, deshalb fahre ich die Osttirol-Etappe nach Prägraten und vor allem die Glockneretappe über den Dientner Sattel nach St. Johann/Alpendorf ab. Dort wird schließlich die Entscheidung um den Tour-Sieg neben dem Einzelzeitfahren in Podersdorf am Neusiedler See fallen“, berichtete der Tiroler.

Die Rundfahrt startet am 3. Juli in Dornbirn und endet eine Woche später in Wien. Erstmals sind heuer Gewinner der drei großen Rundfahrten dabei. Der Spanier Carlos Sastre hatte 2008 die Tour de France, der Russe Denis Mentschow 2005 die Vuelta und 2009 den Giro d’Italia gewonnen. Beide gehen für das Geox-Team an den Start, für das auch der Vorarlberger Matthias Brändle fährt.

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