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Trainer bestätigt Interesse

Eine „Ehe“ zwischen Red Bull Salzburg und Teamspieler Stefan Maierhofer wird zwei Tage vor dem Play-off-Hinspiel zur Europa League immer wahrscheinlicher. Denn der 29-jährige Stürmer steht auf der Wunschliste der Salzburger ganz oben. „Er ist unsere Priorität Nummer eins“, sagte „Bullen“-Coach Ricardo Moniz am Dienstag.

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Noch wollte sich der Niederländer aber nicht festlegen: „Morgen weiß ich mehr.“ Nach dem Abgang des glücklosen Uruguayers Joaquin Boghossian zu Nacional Montevideo sucht Salzburg einen Ersatz für den baumlangen Mittelstürmer. Der 2,02-Meter große Maierhofer, der bei seinem aktuellen Verein, den Wolverhampton Wanderers, in der englischen Premier League nur Aussichten auf Einsätze als Joker hat, würde dieses Anforderungsprofil jedenfalls erfüllen.

Gegenpol zu beweglichen Stürmern

Er könnte, wird er bis Mittwoch-Mitternacht bei der UEFA gemeldet, auch in Nikosia schon spielen. Die Höhe der Ablösesumme soll laut Medienberichten zwischen 1,2 und 1,5 Millionen Euro liegen. „Man braucht auch eine andere Qualität, als sie unsere beweglichen Stürmer haben“, erklärte Moniz die Notwendigkeit eines kopfballstarken, im Strafraum körperlich präsenten Stürmers.

Salzburg-Trainer Ricardo Moniz

GEPA/Felix Roittner

Moniz hofft auf einen positiven Abschluss in Sachen Maierhofer

„Gerade, wenn es uns nicht gelingt, Chancen zu kreieren, wie gegen Mattersburg, dann müssen wir auch andere Waffen haben.“ Salzburg soll freilich nicht der einzige Interessent sein. Medial war Maierhofer zuletzt mit mehreren Clubs in Verbindung gebracht worden, unter anderem den deutschen Zweitligisten MSV Duisburg, wo er in der Vorsaison leihweise kickte, und Eintracht Frankfurt.

So interessant der 29-Jährige, der zuletzt im Winter bei Salzburg gehandelt worden war, für den Vizemeister auch ist, eine Stammplatzgarantie will ihm Moniz nicht geben. „Als Typ ist er willkommen, aber einen Stammplatz hat hier niemand. Er muss sich jeden Tag beweisen.“

„Eine schöne Stadt“

Maierhofer selbst zeigte sich in einem Interview mit dem „Kurier“ ebenfalls angetan, von der Möglichkeit nach Salzburg zu wechseln. „Salzburg ist eine schöne Stadt. Mit 29 Jahren sollte man schon langsam überlegen, in welcher Stadt es passt, einmal eine Familie zu gründen“, wurde der Stürmer zitiert. „Im Fußball kann es sehr schnell gehen“, sagte Maierhofer, der in der vergangenen Saison mit Duisburg ins deutsche Cupfinale eingezogen war.

Nach der Rückkehr auf die Insel kam der „Lange“ am Samstag beim Premier-League-Auftaktsieg der Wanderers in Blackburn in der 90. Minute zu einem Kurzeinsatz. Für 1,5 Millionen Euro würde man Maierhofer, dessen Vertrag noch ein Jahr läuft, verkaufen. „Ich bin froh, dass ich bei Wolverhampton zumindest wieder Joker bin“, sagte Maierhofer. „Aber eigentlich will ich doch ein Stammspieler sein, um wieder ins Nationalteam zu kommen. Da wären die Europacup-Auftritte auch reizvoll.“

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