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Debüt gegen Rapid möglich

Die Rückkehr von Stefan Maierhofer nach Österreich ist fixiert. Vizemeister Red Bull Salzburg und der englische Premier-League-Club Wolverhampton Wanderers einigten sich am Dienstag über den Wechsel des ÖFB-Teamstürmers. Wie die „Bullen“ bekanntgaben, unterschrieb der Niederösterreicher einen Zweijahresvertrag. Sein Debüt könnte Maierhofer nun ausgerechnet gegen seinen Ex-Club Rapid geben.

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Der Transfer des seit einer Woche 29-Jährigen hatte sich in den vergangenen Tagen an der Ablösesumme gespießt. Wolverhampton, wohin Maierhofer im Sommer 2009 gewechselt war, soll gemäß Medienberichten nun eine Million Pfund (1,14 Mio. Euro) für den Angreifer erhalten haben. Damit ist der 17-fache Internationale die einzige Verpflichtung, für die Salzburg in diesem Sommer Geld überwiesen hat.

Stefan Maierhofer jubelt im Rapid-Dress

ORF.at/Dominique Hammer

Am Sonntag könnte Maierhofer über ein Tor gegen seinen Ex-Club Rapid jubeln

Offiziell in Wals-Siezenheim präsentiert wird Maierhofer am Mittwoch. Im Europa-League-Play-off-Rückspiel gegen Omonia Nikosia am Donnerstagabend (Hinspiel 1:2) ist er noch nicht spielberechtigt, in der sechsten Runde der tipp3-Bundesliga gegen Rapid am Sonntag (16.00 Uhr, live in ORF eins und im Livestream) könnte er aber bereits zum Einsatz kommen.

„Eine tolle Herausforderung“

„Für mich ist das eine tolle Herausforderung, und ich komme nach Salzburg, um Titel zu gewinnen. Und ich will vor allem auch mithelfen, die internationalen Ziele der ‚Roten Bullen‘ zu erreichen“, wird Maierhofer zitiert. „Hoffentlich heuer schon in der Europa-League-Gruppenphase.“

Salzburg-Coach Ricardo Moniz hatte den 2,02-Meter-Mann auf der Suche nach einem Brecher im Sturmzentrum bereits Mitte August als „Priorität Nummer eins“ bezeichnet. Sportdirektor Heinz Hochhauser schätzte außerdem seine Künste als Motivator: „Stefan ist genau der Spielertyp, der unserer Mannschaft noch gefehlt hat - ein absoluter Pusher, der die Mannschaft mitreißen kann und wird.“

In England nicht durchgesetzt

Maierhofer war vor zwei Jahren auf die britische Insel gewechselt, konnte sich aber dort nicht durchsetzen. Nach einem Tor in nur neun Einsätzen für die Wanderers verlieh ihn der Club im Sommer 2010 zum MSV Duisburg. Mit dem deutschen Zweitligisten stand Maierhofer im Finale des DFB-Pokals, kehrte aber nach einem Jahr wieder nach Wolverhampton zurück. Bei den „Wolves“ stand Maierhofer wieder auf dem Abstellgleis und befand sich in den vergangenen Monaten auf Vereinssuche.

Vor seinem Transfer nach England hatte er von Februar 2008 bis August 2009 bei Rapid gespielt und in Hütteldorf bei 46 Einsätzen gleich 31 Treffer erzielt - davon vier gegen Salzburg.

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