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Verband folgt Forderung der UEFA
Mit dieser in einer Sondersitzung getroffenen Entscheidung habe man auf eine entsprechende Forderung der UEFA reagiert, hieß es vonseiten des türkischen Verbandes (TFF). Als Ersatzteam wird Vizemeister Trabzonspor die Türkei in der Königsklasse vertreten.
Fenerbahce befindet sich im Mittelpunkt der Ermittlungen zum Wett- und Manipulationsskandal in der Türkei. Insgesamt stehen 19 Ligaspiele in Verdacht, manipuliert worden zu sein. Wegen des Skandals war der Saisonbeginn in der türkischen Süper Lig bereits um einen Monat verschoben worden. Gegen über 30 Spieler und Offizielle - darunter auch Fenerbahce-Präsident Aziz Yildirim - wurde Untersuchungshaft angeordnet.
Club legt Einspruch ein
Fenerbahce wird Einspruch gegen seinen Ausschluss einlegen. Das kündigte der Verein am Donnerstag an. „Unser Club wird beim TFF-Schiedsgericht beantragen, dass die Entscheidung, Fenerbahce für die Champions League zu sperren, aufgehoben und annulliert wird“, teilte der 18-fache Landesmeister mit. Der finanzielle Verlust durch den Ausschluss belaufe sich auf rund 25 Millionen Euro, hieß es.
Der TTF gab mit der Entscheidung laut eigenen Angaben dem Druck der UEFA nach. „Sonst hätte es Sanktionen gegen Fenerbahce und den nationalen Verband gegeben“, hieß es in einer TTF-Mitteilung. Allerdings wurde erst am Dienstag bestätigt, dass Fenerbahce der Meistertitel 2010/11 nicht aberkannt wird.
Vizemeister rückt nach
Für Fenerbahce, das aus Topf drei gezogen worden wäre, rückt Trabzonspor nach. Der Vizemeister hatte in der dritten Qualifikationsrunde gegen Benfica Lissabon den Kürzeren gezogen und war in die Europa League gerutscht. Dort wurde das Team gegen Athletic Bilbao gelost. Die Basken werden nun den Platz von Trabzonspor in der Europa League einnehmen. Das für Donnerstag angesetzte Play-off-Rückspiel zwischen beiden Clubs wurde abgesagt.