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Heimremis gegen Wacker Innsbruck

SV Mattersburg wartet in der tipp3-Bundesliga schon seit zehn Partien auf einen Sieg. Am Samstag reichte es vor eigenem Publikum gegen Wacker Innsbruck nur zu einem 1:1, womit die Burgenländer auch nach sechs Runden mit drei Punkten auf dem letzten Platz liegen.

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Julius Perstaller hatte die Gäste in der Nachspielzeit der ersten Hälfte in Führung gebracht. Patrick Bürger gelang noch vor dem Pausenpfiff jener Treffer, der dem Schlusslicht einen eher schmeichelhaften Zähler sicherte.

Im Pappelstadion regierten vor 2.700 Zuschauern bei starkem Wind, heftigem Regen und phasenweise sogar Hagel vor allem Kampf und Krampf. Zahlreiche Abspielfehler auf beiden Seiten führten zu einer Partie auf dürftigem Niveau. Dramatisch wurde es vorerst nur zu Beginn und am Ende der ersten Hälfte.

Szabolcs Safar

GEPA/Mario Kneisl

Wacker-Goalie Safar brach sich gleich zu Beginn die Nase

Zusammenstoß und Tore in Nachspielzeit

Schon nach wenigen Sekunden prallten Wacker-Goalie Szabolcs Safar und Mattersburg-Mittelfeldspieler Alois Höller mit den Köpfen zusammen. Safar erlitt dabei einen Nasenbeinbruch, Höller musste mit Verdacht auf eine schwere Gehirnerschütterung ebenfalls ausgetauscht werden.

Es folgten - mit Ausnahme eines von Mattersburg-Keeper David Schartner an die Außenstange abgewehrten Merino-Freistoßes (15.) - ereignislose Minuten, ehe Perstaller in der 46. Minute der ersten Hälfte auf 1:0 für die Tiroler stellte. Nach einem verunglückten Corner von Daniel Schütz schnappte der Wacker-Stürmer Manuel Seidl den Ball weg, wurde daraufhin wieder von Schütz bedient und schoss ins lange Eck ein. Den Burgenländern gelang aber noch vor der Pause der Ausgleich: Bürger versenkte in der 49. Minute einen Freistoß aus rund 20 Metern.

Nach dem Seitenwechsel waren die Innsbrucker feldüberlegen und kamen dem Sieg zweimal ganz nahe. In der 64. Minute scheiterte Thomas Bergmann völlig freistehend an Schartner, neun Minuten später traf Marco Köfler nur die Stange.

Stimmen zum Spiel:

Franz Lederer (Mattersburg-Trainer): „Wir müssen mit dem Punkt zufrieden sein. Uns fehlt im Moment die nötige Ruhe, dass wir den richtigen Pass zum richtigen Zeitpunkt spielen. Das müssen wir uns im Training erarbeiten. Uns absichtliche Härte zu unterstellen, ist mehr als untergriffig.“

Walter Kogler (Innsbruck-Trainer): „Mit dem Punkt muss ich zufrieden sein, er war schwer erkämpft. Die Mattersburger haben versucht, uns mit Härte zu bezwingen. Es hätte in den ersten 30 Minuten auch andere verletzte Spieler von uns außer Safar geben können. Meine Mannschaft hat sich aber trotzdem nicht aus dem Rhythmus bringen lassen. Es hat heute mehr Licht als Schatten gegeben. Wir sind jedes Mal besser als der Gegner, machen aber immer nur einen Punkt. Wir bleiben also unserem Stil treu.“

Tipp3-Bundesliga, sechste Runde

Samstag:

Mattersburg - Wacker Innsbruck 1:1 (1:1)

Pappelstadion, 2.700 Zuschauer, SR Schüttengruber

Torfolge:
0:1 Perstaller(45.+1)
1:1 Bürger (45.+4)

Mattersburg: Schartner - Pöllhuber, Malic, Mravac, Rath - Höller (6./Mörz), Domoraud (89./Farkas), Seidl, Ilsanker - Röcher (71./Spuller), Bürger

Innsbruck: Safar (6./Egger) - Harding, Bea, Kofler, Dakovic - Abraham - Schütz (61./Bergmann), Merino, Perstaller (86./Schreter), Köfler - Burgic

Gelbe Karten: Malic, Mravac, Röcher bzw. Dakovic

Die Besten: Bürger bzw. Abraham

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