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„Haben noch eine Chance“

Österreichs Teamchef Dietmar Constantini bleibt trotz des 2:6-Debakels am Freitag in der EM-Qualifikation gegen Deutschland im Amt - zumindest vorerst.

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ÖFB-Präsident Leo Windtner war nach der Abfuhr in Gelsenkirchen bemüht, unmittelbar vor dem Spiel der allerletzten Chance am Dienstag im Happel-Stadion gegen die Türkei keine Trainerdiskussion aufkommen zu lassen.

Volle Konzentration auf Türkei-Match

„Es wäre jetzt kontraproduktiv, eine Unruhe reinzubringen. Jetzt gilt die volle Konzentration dem Türkei-Match“, sagte Windtner und wies darauf hin, dass die kleine Hoffnung in der EM-Qualifikation nach wie vor lebt. „So absurd es klingt, aber wenn wir jetzt die Türkei klar schlagen, haben wir noch die Chance.“

Ein Punktgewinn gegen Deutschland sei aufgrund der Qualität des Gegners praktisch ein Ding der Unmöglichkeit gewesen. „Die Deutschen haben eine Weltklassemannschaft, das war für uns einfach zu viel“, sagte Windtner und zeigte sich vom Ausmaß der deutschen Stärke überrascht. „Eine Niederlage in dieser Form hätte keiner erwartet“, behauptete der Oberösterreicher.

So wie Constantini sagte auch Windtner, dass der bis 31. Dezember laufende Vertrag eingehalten werde. Ob der Teamchef allerdings im Falle einer Niederlage gegen die Türken im Oktober noch in den Flieger nach Aserbaidschan und Kasachstan steigt, scheint aber fraglich zu sein. Ein möglicher Nachfolger könnte Franco Foda heißen, der bei maßgeblichen Funktionären von ÖFB und Bundesliga hohes Ansehen genießt.

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