„Das Remis war am Ende gerecht“
Cashpoint SCR Altach hat sich trotz eines Remis in der 21. und letzten Runde des Jahres die „Winterkrone“ in der Erste Liga gesichert. Der Club von Trainer Adi Hütter musste sich im Vorarlberg-Derby am Dienstag gegen die spielerisch bessere Austria Lustenau mit einem 1:1 (1:0) begnügen und führt die Tabelle dank der besseren Tordifferenz vor WAC/St. Andrä an.
Dieser Artikel ist älter als ein Jahr.
Philipp Netzer brachte die Gastgeber in Führung (45.), Gerald Krajic gelang der verdiente Ausgleich (51.). „Wir wollten unbedingt gewinnen, das ist uns leider nicht gelungen. Das Remis war am Ende gerecht“, erklärte Altachs Alexander Guem nach der Partie. „Dass wir als Tabellenführer überwintern, ist aber psychologisch sehr wichtig. Nach der Pause erwarten uns dann mit dem LASK und WAC gleich zwei richtungsweisende Spiele“, so der 34-jährige Routinier.
Lustenauer mit Ausgleich belohnt
Die Austria spielte auswärts überraschend stark auf, hatte mehr Spielanteile und in der ersten Hälfte auch die besseren Chancen. Sascha Boller (20.) und Krajic (28.) scheiterten aber, während Altach aus der zweiten Chance unmittelbar vor der Pause etwas überraschend in Führung ging. Netzer traf nach Tomi-Zuspiel aus vollem Lauf aus gut 20 Metern unhaltbar zu seinem vierten Saisontreffer.
Bald nach Wiederbeginn wurden die Lustenauer aber für ihre Bemühungen belohnt. Altach-Goalie Martin Kobras ließ einen scharfen Boller-Schuss abprallen und Krajic hatte keine Mühe, zu seinem siebenten Saisontor einzudrücken (51.). Danilo Soares hatte nach schönem Solo eine weitere gute Chance (72.), doch Kobras hielt. Nach der Gelb-Roten Karte für Boller (85.) drückte Altach, der Siegestreffer gelang aber nicht mehr.
Erste Liga, 21. Runde
Dienstag:
Altach - Austria Lustenau 1:1 (1:0)
Cashpoint Arena, 5.100 Zuschauer, SR Schüttengruber
Torfolge:
1:0 Netzer (45.)
1:1 Krajic (51.)
Altach: Kobras - Lienhart, Schösswendter, Sereinig, H. Erbek - Guem, Netzer - Seeger, Tomi, Schick (34./Scherrer) - Sadovic (70./Ademi)
Austria Lustenau: Kofler - Zech, P. Pöllhuber, Tipuric, Soares - Dürr, Roth - Krajic (90./Kampel), Zwischenbrugger, Boller - Karatay (78./Honeck)
Gelb-Rote Karte: Boller (86./Foul)
Gelbe Karten: Guem, Seeger, Schösswendter, Lienhart bzw. Dürr
Die Besten: Kobras, Netzer bzw. Boller, Roth, Zwischenbrugger
Links: