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Parits zeigt Schwachpunkte auf

Die Wiener Austria ist in der Europa League ausgeschieden, hat in der Meisterschaft zuletzt viermal nicht gewonnen und aus den jüngsten neun Partien nur einen Sieg geholt. Bei der Aufsichtsratssitzung am Dienstag wurden mit dem Trainerwechsel von Karl Daxbacher zu Ivica Vastic nun die Weichen für die Zukunft gestellt.

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„Mit 28 Punkten können wir nicht zufrieden sein“, hatte Austria-Sportvorstand Thomas Parits schon zuvor erklärt. „Wir sind nicht konstant genug und machen zu viele individuelle Fehler.“ Der 65-Jährige war sich aber auch der Verletzungsproblematik und der Folgen von 34 Pflichtspielen bewusst. „Leider ist es so, dass wir im Moment große Probleme in der Defensive haben, auch da wir sehr viele verletzte Spieler haben. Und die Frische ist nicht mehr da. Einige Spieler, die unsere Offensive bestimmen, zeigen sich müde“, fasste Parits zusammen.

Daxbacher hoffte bis zuletzt

Daxbacher hatte noch auf eine Aufholjagd im Frühjahr gehofft und die Gründe für die schwache Herbstbilanz vor seinem Abgang noch selbst genannt: „Unser Problem war, dass wir die Heimspiele, die wir gewinnen hätten müssen, nur unentschieden gespielt haben“, erinnerte er an die jüngsten Heimremis gegen Mattersburg (0:0), Wiener Neustadt und Wacker Innsbruck (jeweils 2:2). Trotzdem sei im Titelrennen noch nichts entschieden. „Voriges Jahr waren wir bereits fünf Punkte zurück und haben auch noch den Anschluss gefunden.“ Das soll nun unter Vastic gelingen.

Vertrauen in die Jugend

Mit Ausnahme des Trainerwechsels soll es personell bei den Favoritnern in der Winterübertrittszeit keine großen Sprünge geben. Laut Parits sei es aber immerhin möglich, dass ein, zwei Spieler verpflichtet werden bzw. den Club verlassen. Deshalb gilt es weiterhin vor allem auch auf die eigene Jugend zu setzen, wie etwa das Innenverteidigerduo Wallner/Mally, das in den jüngsten beiden Partien keine schlechte Figur machte.

„Der Auftrag nach der Ära Frank Stronach war, junge Spieler an die Mannschaft heranzuführen, deshalb muss man auch Abstriche machen und gewisse Rückschläge hinnehmen, wenn Leistungsträger ausfallen“, so der scheidende Daxbacher.

Formtabelle Runde 14 - 19
1. SV Josko Ried 3 3 0 9:4 12 U-S-S-U-S-U*
2. SK Rapid 3 3 0 9:5 12 U-S-S-U-U-S
3. Red Bull Salzburg 3 1 2 13:8 10 N-N-S-U-S-S
4. SK Puntigamer Sturm 3 1 2 11:7 10 S-N-S-N-S-U
5. SC Wiener Neustadt 2 3 1 6:5 9 U-S-U-U-N-S
6. FC Wacker Innsbruck 2 3 1 5:4 9 U-U-N-S-U-S
7. SV Mattersburg 2 2 2 7:4 8 S-U-N-U-S-N
8. FK Austria Wien 1 3 2 8:12 6 U-S-U-U-N-N
9. FC Trenkwalder Admira 0 2 4 5:13 2 U-N-N-U-N-N
10. SV Kapfenberg 1919 0 1 5 1:13 1 N-N-N-U-N-N
* Tendenz: ältestes Spiel ganz links

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