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„Das Schönste, was passieren kann“

Anna Fenninger war von Ihrem Sieg beim Riesentorlauf am Mittwoch in Lienz möglicherweise mehr überrascht als ihre Fans. Denn dass ihr gerade in dieser Disziplin der erste Sieg im Weltcup gelingen würde, kam für die Salzburgerin unerwartet.

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„Was heute passiert ist, ist eigentlich immer noch unglaublich. Ich war in den vergangenen Jahren in den Speed-Disziplinen stark. Und für heuer war es das Ziel, im Riesentorlauf weiter nach vor zu fahren“, sagte Fenninger nach ihrem Siegeslauf. „Ich habe gewusst, ich kann in die Top Fünf fahren. Aber der Sieg war sehr unerwartet. Und dass es daheim auch noch passiert, ist noch viel schöner. Am Podium zu stehen vor meinen ganzen Fans und die schreien alle - das ist das Schönste, was einem Sportler passieren kann.“

Anna Fenninger während des Riesentorlaufs der Damen in Lienz

GEPA/Andreas Pranter

Dieses Rennen wird Fenninger nicht so schnell vergessen

„Den Sieg muss ich erst verdauen“

Sie habe eher mit einem Erfolg im Super-G gerechnet, so die 22-Jährige, die heuer dort schon Zweite (Lake Louise) und Dritte (Beaver Creek) geworden war. Mit den zwei ebenfalls sehr guten Vorstellungen in den bisherigen RTL-Saisonrennen (Sechste in Sölden, Vierte in Aspen) machte sie aber klar, dass heuer auch in dieser Disziplin mit ihr zu rechnen sein würde. „Im Riesentorlauf war ich in den vergangenen Jahren nirgends. Heuer habe ich zwei gute Ergebnisse gehabt. Für mich wäre ein Podium schon ein Wahnsinn gewesen, den Sieg muss ich erst verdauen“, gab sie sich dennoch zurückhaltend.

Und bei aller Freude über das Erreichte will die Kombi-Weltmeisterin von Garmisch Partenkirchen auch noch nicht zu hoch hinaus. Der Gesamtweltcup sei wegen der fehlenden Slalom-Ergebnisse kein Thema für sie. „Ich muss mich auf die vier Disziplinen konzentrieren, die ich fahre. Abfahrt, Super-G und Riesentorlauf - und die Kombi nehme ich mit. Es hat schon einen Grund, warum ich da gut bin. Früher bin ich alles gefahren, das hat mir zu viel Energie geraubt.“

Volle Konzentration auf ...

Die Konzentration im Vorjahr auf die Speed-Bewerbe - Fenninger hatte nur drei Riesentorläufe bestritten und war dabei über Rang 14 in Spindleruv Mlyn (Spindlermühle) nicht hinausgekommen - habe sich ausgezahlt. „Das war ein Schlüsselpunkt. Ich habe gesehen, wenn ich mich auf was konzentriere, dann funktioniert es.“ In Zukunft kann man wohl erwarten, dass sie sich vermehrt auch wieder auf den Riesentorlauf konzentrieren wird.

Damen-Riesentorlauf in Lienz

Endstand:
1. Anna Fenninger AUT 2:16,08
2. Federica Brignone ITA 2:16,28
3. Tessa Worley FRA 2:16,47
4. Viktoria Rebensburg GER 2:16,57
5. Lindsey Vonn USA 2:16,88
6. Stefanie Köhle AUT 2:17,06
7. Elisabeth Görgl AUT 2:17,07
8. Sabrina Fanchini ITA 2:17,21
9. Jessica Lindell-Vikarby SWE 2:17,26
10. Maria Höfl-Riesch GER 2:17,27
11. Irene Curtoni ITA 2:17,33
12. Andrea Fischbacher AUT 2:17,35
13. Denise Karbon ITA 2:17,59
14. Tina Maze SLO 2:17,62
15. Marlies Schild AUT 2:17,71
. Taina Barioz FRA 2:17,71
17. Julia Mancuso USA 2:17,82
18. Maria Pietilä-Holmner SWE 2:17,85
19. Tanja Poutiainen FIN 2:17,93
20. Dominique Gisin SUI 2:17,96
21. Anemone Marmottan FRA 2:18,10
22. Kathrin Zettel AUT 2:18,12
23. Sarah Schleper USA 2:18,19
24. Lisa Magdalena Agerer ITA 2:18,20
25. Manuela Mölgg ITA 2:18,32
26. Tina Weirather LIE 2:18,41
27. Fabienne Suter SUI 2:18,44
28. Ana Drev SLO 2:19,48
29. Lena Dürr GER 2:19,86

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