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Beckham lieber in Hollywood als in Paris

Englands alternder Megastar David Beckham wird nicht zu Paris St. Germain wechseln. Er gab dem französischen Hauptstadtklub trotz bereits ausgehandelter Rahmenbedingungen einen Korb. „Becks“ verzichtet somit - offiziell aus familiären Gründen - auf 800.000 Euro Monatsgehalt. Zudem wurde spekuliert, dass Beckham keine Lust auf den neuen PSG-Coach Carlo Ancelotti habe.

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Mitte Dezember vermeldeten französische Medien die Verpflichtung von Beckham als fix, recherchierten jedes Detail der vermeintlichen Einigung. Die Rahmenbedingungen: ein Vertrag über 18 Monate für den 36-Jährigen, 800.000 Euro Monatsgehalt und ein stattliches Handgeld für den Ehemann des ehemaligen Spice-Girls Victoria. Schließlich wäre der Wechsel Beckhams ablösefrei - der Kontrakt bei L.A. Galaxy war Ende 2011 ausgelaufen. Doch am Dienstag war plötzlich alles anders - Beckham gab dem Club einen Korb.

David Beckham mit seinen söhnen Brooklyn und Romeo

AP/Matt Dunham

Die Söhne Romeo (l.), Brooklyn (r.) sowie Tochter Harper Seven und Gattin Victoria (nicht im Bild) haben für David Beckham Priorität

PSG-Sportdirektor Leonardo bestätigte: „Es ist aus. Es ist schade. Aber das Wohlbefinden seiner Familie hat den Ausschlag gegeben. Er wollte nicht plötzlich wieder alles aufgeben, alles ändern.“ PSG-Eigentümer und Clubpräsident Nasser al-Chelaifi war nach dem Platzen des Deals in letzter Sekunde verärgert: „David Beckham ist in Los Angeles. Und er bleibt auch dort. Wir sind enttäuscht. Aber beide Seiten sind übereingekommen, dass es besser ist, den Deal nicht durchzuziehen.“

Verlängerung bei L.A. Galaxy möglich

Dass die Verpflichtung des ehemaligen AC-Milan-Coachs Carlo Ancelotti für Beckhams jähes Nein verantwortlich sei, dementierte PSG-Sportdirektor Leonardo. Die Absage habe ausschließlich „familiäre Gründe“. Die französische Sportzeitung „L’Equipe“ zitierte einen Vertrauten der Beckhams: „Sie lieben ihr Leben in Los Angeles.“ Deshalb könnte Beckham seine Fußballschuhe weiter in den USA schnüren - angeblich laufen bereits Verhandlungen mit L.A. Galaxy, um den Kontrakt zu verlängern.

Pato und Kaka als „Trost“ für Beckham-Abfuhr

Anstelle von Beckham könnte PSG bald die Verpflichtungen der brasilianischen Teamspieler Alexandre Pato und Kaka über die Bühne bringen. 61,5 Millionen Euro wollen die Franzosen für das Duo lockermachen. Zu beiden hat PSG-Sportdirektor Leonardo - 2009/10 Coach beim AC Milan - offenbar beste Kontakte. Das bestätigte eine Quelle innerhalb der Katar Sports Investments, des Mehrheitsaktionärs des Clubs. Pato steht aktuell beim AC Milan unter Vertrag. Für den 22-Jährigen will Paris 38 Millionen zahlen. Der bei Real Madrid nicht zum Stammpersonal zählende Kaka (29) soll dem französischen Tabellenführer 23,5 Millionen wert sein.

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