Fanproteste gegen Eintrittspreise
Der KAC hat sich am Sonntag im letzten Heimspiel vor dem Play-off der Erste Bank Eishockey Liga (EBEL) den Frust von der Seele geschossen. Die Klagenfurter fertigten Olimpija Ljubljana mit 7:3 (1:0 3:1 3:2) ab, haben im Viertelfinale allerdings keinen Heimvorteil.
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Die Partie wurde von einem Protest der KAC-Fans gegen die für die K.-o.-Phase signifikant erhöhten Eintrittspreise begleitet. Auf dem Eis gaben sich die Kärntner keine Blöße. Der Rekordmeister dominierte nach Belieben und erzielte mehr Treffer als in den vergangenen sechs Partien, von denen er nur eine einzige gewonnen hatte, zusammen.
Kein Heimrecht im Viertelfinale
Drei Tore gingen alleine auf das Konto von Thomas Hundertpfund (30., 45., 59./SH). Dazu trafen Gregor Hager (7./PP), Thomas Koch (28.) und Markus Pirmann (36.). Auch der neue russische Verteidiger Andrej Sjusin trug sich erstmals für den KAC in die Schützenliste ein (44.).
Trotz ansteigender Form haben die „Rotjacken“ aber keine Chance mehr auf Heimrecht im Viertelfinale. Die KAC-Fans protestierten gegen die verteuerten Play-off-Tickets. In der 15. Minute verließen rund zwei Drittel der fast 4.000 Zuschauer die Tribünen, sie kehrten erst im zweiten Abschnitt zurück. „Ab(o)zocker - euer Dank für unsere Treue“, stand auf einem Transparent zu lesen.
Erste Bank Eishockey Liga, neunte Zwischenrunde
Sonntag:
KAC - Ljubljana 7:3
(1:0 3:1 3:2)
Klagenfurter Stadthalle, 3.912 Zuschauer, SR Gebei/Graber
Tore: Hager (7./PP), Koch (28.), Hundertpfund (30., 45., 59./SH), Pirmann (36.), Sjusin (44.) bzw. Pance (22./PP, 44.), Taylor (49./PP)
Strafminuten: 14 bzw. 8
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