Auf letzten Drücker ins Viertelfinale
Die Vienna Capitals haben sich auf den letzten Drücker doch noch für die Play-offs der Erste Bank Eishockey Liga (EBEL) qualifiziert. Die Wiener setzten sich am Dienstag in der letzten Runde der Qualifikationsrunde zu Hause gegen Jesenice mit 11:3 (5:3 0:0 6:0) durch und sind aufgrund der Niederlage der Graz 99ers in Villach doch noch ins Viertelfinale gerutscht.
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In den ersten vierzehn Spielminuten zwischen den Capitals und Jesenice fielen nicht weniger als acht Tore. Resultat diese Torfestivals war eine 5:3-Führung für die Wiener. Die Mannschaft von Coach Tommy Samuelsson, bei der erneut Sebastian Stefaniszin statt des erkrankten Goalies Reinhard Divis im Tor stand, war zwar spielbestimmend, durch unerzwungene Eigenfehler kamen aber auch die Gäste zu drei Treffern.
Im Schlussdrittel machten die Wiener alles klar. Durch einen Doppelschlag binnen 40 Sekunden durch Bennoit Gratton und Martin Oraze war das Spiel endgültig entschieden (42.). Am Ende wurde es dann gegen die sich aufgebenden Jesenice-Spieler sogar noch der erste zweistellige Sieg der gesamten EBEL-Saison. Gegner im Viertelfinale ab Sonntag sind die Black Wings Linz, das Topteam der regulären Saison.

GEPA/Christian Ort
Gleich elfmal schlug der Puck im Jesenice-Kasten ein
„Konnten endlich Potenzial ausschöpfen“
Capitals-Coach Tommy Samuelsson war nach der Partie entsprechend glücklich: „Ich bin sehr froh, vor allem für die Mannschaft, dass wir endlich einmal unser Potenzial ausschöpfen konnten. Wir haben so begonnen, wie wir es uns vorgenommen hatten - volle Offensive und Tore schießen. Leider haben wir drei Gegentreffer kassiert, die uns kurz aus dem Konzept gebracht haben, aber wir konnten rasch wieder die Kontrolle übernehmen.“
Die Erleichterung bei den Wienern ist vorerst einmal riesengroß, allerdings ist man mit den Gedanken auch schon bei den nächsten Spielen. „Es hat sich bestätigt - man darf die Hoffnung nie aufgeben. Jetzt ist im Play-off alles möglich, wir sind die Underdogs, aber die anderen müssen uns erst einmal schlagen“, richtet der 52-jährige Schwede schon einmal eine Kampfansage Richtung Linz.
Erste Bank Eishockey Liga, 10. Zwischenrunde
Dienstag:
Vienna Capitals - Jesenice 11:3
(5:3 0:0 6:0)
Eissportzentrum Kagran, 5.200 Zuschauer, SR Gebei/Kincses
Tore: Seidl (2.), Holst (5.), Ferland (11./PP), Gratton (11., 42./PP, 51.), Insana (14./PP), Oraze (42.), Pinter (46.), A. Lakos (48.), Fischer (59.). bzw. Manfreda (4.), Bendik (10./SH), Bercic (12.)
Strafminuten: 11 plus Spieldauerdisziplinarstrafe Holst bzw. 16.
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