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Sturz beim Zielsprung

Die Skicross-Welt steht unter Schock. Der Kanadier Nick Zoricic kam am Samstag beim Weltcup-Finale im Schweizer Grindelwald beim Zielsprung schwer zu Sturz und blieb im Ziel regungslos liegen. Nach minutenlanger Reanimation wurde der Schwerverletzte mit dem Helikopter abtransportiert.

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Zoricic landete beim letzten Sprung in Fahrtrichtung zu weit rechts und krachte mit dem Kopf voraus in die Begrenzungen am Streckenrand. Rettungskräfte kamen dem in der bosnischen Hauptstadt Sarajewo geborenen Athleten umgehend zu Hilfe. Doch erste Versuche zur Wiederbelebung im Ziel führten zu keinem Erfolg. Nach 45 Minuten wurde der schwer verletzte Kanadier mit dem Hubschrauber abtransportiert.

Nick Zoricic wird auf der Piste medizinisch betreut

APA/EPA/Samuel Truempy

Die Rettungskräfte kamen dem Schwerverletzten sofort zu Hilfe

Die Rennen in Grindelwald wurden unmittelbar nach dem Sturz Zoricic’ abgebrochen. Über den Zustand des Kanadiers ist noch nichts bekannt, laut diversen Medienberichten ringt Zoricic jedoch mit dem Tod. Puls 4 und der schwedische TV-Sender SVT berichteten zwar bereits vom Ableben des Sportlers, eine offizielle Bestätigung steht jedoch noch aus. Um 15.00 Uhr ist eine Pressekonferenz des Internationalen Skiverbandes zum Zustand des Verunglückten angesetzt.

Vom Slalom zum Freestyle

Zoricic war mit seiner Familie im Alter von fünf Jahren aus dem damaligen Jugoslawien ausgewandert. Mit 15 Jahren startete er seine Karriere als alpiner Rennläufer und sammelte Erfahrung bei FIS- und NorAm-Rennen. Der ehemalige Slalom-Spezialist brachte es zwischen 2003 und 2005 auch auf vier Einsätze im alpinen Weltcup.

Jonas Devouassoux (FRA), Nick Zoricic (CAN) und Thomas Fischer (GER)

GEPA/Oliver Lerch

Zoricic (Mi.) wechselte 2008 aus dem alpinen Lager zum Skicross

2008 wechselte der Kanadier in die Freestyle-Szene. Sein Debüt im Weltcup gab Zoricic 2009 in Lake Placid (USA) mit einem 61. Platz. Der Durchbruch gelang dem Kanadier in der vergangenen Saison, wo er nie schlechter als Achter platziert war. Am 7. Jänner 2011 schaffte er mit Platz zwei in St. Johann seine erste Podestplatzierung im Weltcup.

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