Superserie hält weiter an
Borussia Dortmunds Superserie hält weiter an. Mit einem souveränen 6:1-Erfolg am Sonntagabend in der 27. Runde der deutschen Bundesliga beim desolaten 1. FC Köln hat der Meister seinen Fünfpunktevorsprung auf Verfolger Bayern München verteidigt und zugleich seinen Erfolgslauf ausgebaut: Schon seit 21 Spielen sind die Überflieger von Trainer Jürgen Klopp in der Bundesliga unbezwungen.
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Der nach der Pause wie entfesselt stürmende BVB feierte im 78. West-Derby einen standesgemäßen Sieg gegen seinen Lieblingsgegner, der durch Milivoje Novakovic in der 13. Minute in Führung gegangen war, in der Schlussphase aber innerhalb von sechs Minuten drei Tore kassierte. Lukas Piszczek (26.), Shinji Kagawa (47., 80.), Robert Lewandowski (52.), Ilkay Gündogan (78.) und Ivan Perisic (84.) trugen sich bei den Gästen in die Torschützenliste ein.

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Perisic setzte in der 84. Minute den Schlusspunkt im Schützenfest
Dortmund reagierte mit spielerischer Leichtigkeit auf die Kampfansagen aus München. „Wenn wir in Dortmund gewinnen, werden wir Meister“, hatte Bayern-Präsident Uli Hoeneß nach dem 2:1-Heimsieg am Samstag gegen Hannover 96 verkündet. Zwar brauchte die Klopp-Elf einen kleinen Weckruf durch das 0:1, kam dann aber richtig auf Betriebstemperatur.
Köln mitten im Abstiegskampf
„Die Mannschaft hat wieder mal alles aus sich herausgeholt“, sagte Dortmund-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke. Für die dramatisch abbauenden Kölner ist hingegen Abstiegskampf pur angesagt. Mit 28 Punkten ist die Mannschaft von Trainer Stale Solbakken nach der siebenten Heimniederlage als Tabellen-14. nur noch einen Zähler von einem Relegationsplatz entfernt.

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Die Enttäuschung war den Köln-Spielern ins Gesicht geschrieben
Auch der nach seiner Sperre zurückgekehrte Lukas Podolski enttäuschte. Dem 26-Jährigen fehlte die Bindung zum Spiel, er kämpfte zwar, musste sich aber viele Bälle selber holen und erspielte sich vor der Pause nur eine Chance (37.). Dabei hatte Trainer Solbakken vor der Partie gesagt: „Lukas kann den Unterschied ausmachen und das Spiel jederzeit für uns entscheiden.“
Cacau schießt Stuttgart auf EL-Platz
Im ersten Sonntag-Spiel hatte „Notnagel“ Cacau den VfB Stuttgart wieder auf einen Europa-League-Platz geschossen. Der zuletzt auf die Bank verbannte DFB-Teamspieler erzielte beim glücklichen 1:0-Erfolg gegen den über weite Strecken besseren 1. FC Nürnberg den Siegestreffer (78.). „Ich freue mich riesig für Cacau, ich hab’s gehofft“, sagte VfB-Trainer Bruno Labbadia erleichtert. „Das hat ihm gutgetan, das hat uns gutgetan.“ Schließlich stießen die Stuttgarter, bei denen ÖFB-Legionär Martin Harnik durchspielte, auf Platz sieben vor.
Cacau, der nur wegen der Gelb-Sperre von Vedad Ibisevic erstmals seit sechs Runden in die Startelf gerückt war, kommentierte die Degradierung gelassen: „Ich habe mir keinen Druck gemacht, weil ich zuletzt auf der Bank gesessen bin. Mit bald 31 habe ich das schon oft erlebt und gelernt, mit solchen Situationen umzugehen.“ Dumm ist für Cacau, dass er ausgerechnet am Freitag gegen Dortmund wieder nur Zuschauer ist. „Die fünfte Gelbe Karte ist bitter“, klagte er. „Wir können vielleicht in Dortmund gewinnen.“
Deutsche Bundesliga
27. Runde
| Freitag, 23. März: |
| Wolfsburg |
Hamburger SV |
2:1 |
| Samstag, 24. März: |
| Bayern München |
Hannover |
2:1 |
| Mönchengladbach |
Hoffenheim |
1:2 |
| Bremen |
Augsburg |
1:1 |
| Mainz |
Hertha BSC |
1:3 |
| Freiburg |
Kaiserslautern |
2:0 |
| Schalke |
Leverkusen |
2:0 |
| Sonntag, 25. März: |
| Stuttgart |
Nürnberg |
1:0 |
| Köln |
Dortmund |
1:6 |
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