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Sieg in Armenien Pflicht
Der 18-Mann-Kader mit sieben Legionärinnen traf am Mittwoch in der Sportschule Lindabrunn ein, am späten Donnerstagabend folgte der Abflug nach Jerewan. „Es fehlt unserer jungen Truppe in manchen Situationen einfach noch die Routine, aber wir sind auf einem sehr guten Weg, und es geht ständig bergauf“, sagte Chefcoach Dominik Thalhammer vor dem Qualidoppel.

GEPA/Andreas Reichart
Marlies Hanschitz hofft, auch in Armenien Grund zum Jubeln zu haben
Die Armenierinnen kassierten bisher in sechs Partien 38 Gegentreffer, sollten daher eine leicht zu überwindende Hürde sein. Für die Truppe von Thalhammer gilt es deshalb auch, Selbstvertrauen vor dem Heimspiel gegen Portugal am Donnerstag in Wiener Neustadt zu tanken.
Hoffen auf Endspiel gegen Tschechien
„Nur wenn wir aus den beiden kommenden Länderspielen das Punktemaximum holen, könnte es am 16. Juni in Tschechien zu einem Endspiel um den zweiten Gruppenrang kommen“, meinte der Coach. Die ÖFB-Auswahl liegt derzeit mit sieben Punkten aus vier Spielen hinter Dänemark und Tschechien, aber noch vor Portugal und Armenien auf Rang drei.
33 Siege und 52 Niederlagen
In den bisherigen 99 Länderspielen (das erste am 25. August 1990/1:5 in Richterswil gegen die Schweiz) haben es die ÖFB-Frauen auf 33 Siege, 14 Unentschieden und 52 Niederlagen gebracht. Verloren ging auch das erste Länderspiel im Jahr 2012. In Santiago de Compostela setzte es am 15. Februar gegen Spanien nach 1:0-Führung in einem Testspiel noch eine 1:4-Niederlage.
Dafür gab es in der EM-Quali zuletzt im Herbst mit dem 3:0-Heimsieg gegen Armenien sowie dem 1:0-Auswärtserfolg gegen Portugal zweimal drei Punkte. Die Gruppenersten und der beste Gruppenzweite qualifizieren sich direkt für die Endrunde in Schweden (10. bis 28. Juli 2013). Die restlichen Gruppenzweiten treffen im Play-off (20./21. und 24./25. Oktober 2012) aufeinander.