Themenüberblick

Skistar kommt mit dem Schrecken davon

Marcel Hirscher hat am Montag eine Schrecksekunde erlebt. Der alpine Weltcup-Gesamtsieger, der sich gerade auf dem Weg zu einem PR-Termin nach Schladming befand, wurde in Abtenau in einen schweren Autounfall verwickelt, hatte dabei aber Glück und und blieb von gröberen Blessuren verschont.

Dieser Artikel ist älter als ein Jahr.

Laut Polizei war Hirscher mit seinem Wagen im Salzburger Tennengau auf der B162 von Abtenau Richtung Annaberg unterwegs, als er aufgrund eines entgegenkommenden Fahrzeugs ausweichen musste. Dabei kam sein Auto von der Straße ab und prallte gegen einen Baum, wie Polizei-Sprecher Anton Schentz mitteilte.

Laut Information des Österreichischen Skiverbandes (ÖSV) konnte Hirscher „mit einem Ausweichmanöver in letzter Sekunde gerade noch einen Frontalzusammenstoß vermeiden“. Hirscher sagte dazu: „Ich bin froh, dass ich so reagiert und keinen Frontalunfall riskiert habe. Ich habe so zwar einen Baum erwischt, aber das war die klügere Entscheidung.“

Marcel Hirscher neben einem blauen Audi R8

GEPA/Mathias Mandl

Hirschers neuer Dienstwagen ist ein Totalschaden

„Eine Million Schutzengel“

Hirscher wurde zu Untersuchungen in die Unfallchirurgie der Salzburger Landeskliniken (SALK) gebracht, wo Prellungen festgestellt wurden. Am Audi R8, mit dem Hirscher laut Polizeibericht unterwegs war, entstand Totalschaden. „Er hat Prellungen im Bereich der Halswirbelsäule, am Kopf und an der Hand erlitten“, sagte Oberarzt Andreas Hartmann, der Hirscher untersucht hatte.

Den Verletzungsgrad bezeichnete der Mediziner als leicht. Der Sportler müsse sich in den nächsten Tagen schonen, ansonsten seien aber vorerst keine weiteren Behandlungen nötig, meinte Hartmann. „Eine Million Schutzengel, mir geht es gut. Macht euch keine Sorgen“, teilte Hirscher zuvor via Facebook mit. Am Dienstag wird Hirscher noch einmal telefonisch Kontakt mit dem Krankenhaus aufnehmen. Sind bis dahin keine zusätzlichen Beschwerden aufgetreten, sei die Sache aus medizinischer Sicht erledigt, erklärte der Oberarzt.

Erst vor wenigen Wochen hatte Hirscher die Schlüssel für den neuen Dienstwagen von ÖSV-Sponsor Audi, ein 525 PS starkes R8 Coupe, erhalten. „Das Auto hat Power ohne Ende und ist dennoch beherrschbar. Zudem ist dieser Wagen auch optisch ein Traum. Ich freue mich schon darauf, bei einem Fahrsicherheitstraining die Qualitäten auszutesten“, schwärmte Hirscher bei der Übergabe des Sportwagens in Salzburg.

Links: