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Jesenice macht Pause

Die Erste Bank Eishockey Liga (EBEL) erhält rot-weiß-roten Zuwachs. Bei der Präsidentensitzung, die am Mittwoch in Klagenfurt stattfand, wurde der Antrag von DEC Dornbirn und HC Innsbruck auf Aufnahme in die EBEL angenommen. Nicht mehr mit dabei ist hingegen HK Acroni Jesenice. Die finanziell angeschlagenen Slowenen müssen eine Pause einlegen.

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„Wir wurden an der Präsidentensitzung in Klagenfurt in die Erste Bank Eishockey Liga aufgenommen“, verkündete Vorstandsmitglied Alexander Kutzer in einer Aussendung die frohe Nachricht für Dornbirn. Der 1992 gegründete Club ist der erste Verein aus Vorarlberg seit VEU Feldkirch 2003/04, der an der EBEL teilnimmt.

Dornbirn noch ohne Spieler

Auf die Dornbirner Clubführung warten nun intensive Wochen. Laut eigenen Angaben steht derzeit noch kein Spieler beim Halbfinalisten der letztjährigen Nationalligasaison unter Vertrag. Auch in Sachen Trainer ist bei den Vorarlbergern noch keine Entscheidung gefallen. Dornbirn will sich jedoch auf kein finanzielles Risiko einlassen. „Mit jungen hungrigen Spielern möchten wir an den Start gehen und schnelles attraktives Eishockey spielen“, so der Club in einer Aussendung.

Jubel von Christoph Echtler und Maximillian Steinacher (beide HC Innsbruck)

GEPA/Oliver Lerch

Der HC Innsbruck ist nach drei Jahren freiwilliger Zweitklassigkeit wieder zurück

Auch in Tirol wird wieder erstklassig Eishockey gespielt. Für Innsbruck ist es nach drei Jahren eine Rückkehr in die EBEL, allerdings bekam der HCI aufgrund noch laufender Gespräche mit Sponsoren ein zehntägiges Rücktrittsrecht eingeräumt. Die Tiroler hatten sich 2009 wegen budgetärer Gründe aus dem Oberhaus verabschiedet und hatten in der Nationalliga einen Neuanfang gestartet. Heuer holten sich die Innsbrucker mit einem 3:0 in der Finalserie über ATSE Graz den Meistertitel in Österreichs zweithöchster Spielklasse.

Meisterschaft mit zwölf Teams

Nach dem Ausscheiden von Jesenice, das aber mittelfristig wieder in die EBEL zurückkehren soll, spielen in der kommenden Saison nun acht österreichische (Black Wings Linz, KAC, VSV, Red Bull Salzburg, Vienna Capitals, Graz 99ers, Dornbirn, Innsbruck) und vier ausländische Clubs (Zagreb, Ljubljana, Fehervar und Znojmo) um den EBEL-Titel. Die geplante Aufnahme von SHK 37 Piestany scheiterte an der fehlenden Freigabe des slowakischen Verbandes.

Gespielt wird in der Saison 2012/13 ab Freitag, 7. September, in zwei Hin- und Rückrunden. Danach folgt so wie in der abgelaufenen Saison eine Zwischenrunde. Die ersten sechs spielen eine Platzierungsrunde, die Teams auf den Rängen sieben bis zwölf eine Qualifikationsrunde, aus der sich die besten zwei für das Viertelfinal-Play-off qualifizieren. Im Viertelfinale darf sich der Sieger der Platzierungsrunde den Gegner von den Plätzen fünf bis acht aussuchen, danach der Zweitplatzierte und so weiter. Die Meisterschaft endet spätestens am 11. April.

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