Kritik an Nichtnominierung
Thomas Rohregger ist nach seiner Nichtnominierung für das olympische Straßenrennen auf den österreichischen Verband sauer. „Ich kann diese Entscheidung nicht nachvollziehen“, teilte der Tiroler in einer Aussendung mit. Die Entscheidung stütze sich auf die subjektive Meinung des Nationaltrainers, wonach die Strecke zu leicht für ihn sei.
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Es würden jedoch keineswegs alle Nationen einen Massensprint erwarten, daher verstehe er nicht, warum Franz Hartl das Rennen mit zwei Sprintern beschicke. Der ÖRV hatte Bernhard Eisel und Daniel Schorn nominiert. Für Hartl stand die Nominierung von Eisel angesichts dessen Qualitäten außer Frage. Für den Salzburger Debütanten Schorn entschied er sich wegen dessen guter Platzierungen, auch in Eintagesrennen.
„Ist nicht seines“
„Schorn war heuer auf der längsten Giro-Etappe Siebenter und dazu noch einmal Fünfter und hat diese Resultate mit einem achten Platz in Frankfurt und einem dritten Rang in Limburg untermauert“, sagte Hartl zur APA. Die Qualitäten Rohreggers als Bergfahrer und Rundfahrer seien unbestritten. „Aber ein Rennen auf einer Strecke, auf der (Sprinter Mark) Cavendish als Favorit gehandelt wird, ist nicht seines.“
Beim diesjährigen Giro d’Italia belegte Rohregger als bester Österreicher den 31. Platz. Schorn (124.) und Eisel (152.) lagen nach 21 Etappen klar hinter dem 29-Jährigen. Die beiden Sprinter verloren drei bzw. fast vier Stunden auf Rohregger. Der Tiroler ist jedoch so wie der Vorarlberger Matthias Brändle als Ersatzmann für das olympische Straßenrennen nominiert.
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