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Die richtige Antwort

Vier Tage nach dem blamablen 0:1 bei Champions-League-Quali-Gegner Düdelingen hat sich Meister Red Bull Salzburg mit dem 2:0-Sieg bei Sturm Graz zum Auftakt der Bundesliga am Samstag wieder etwas Luft verschafft. „Für uns waren die letzten drei Tage sehr schwierig. Umso wichtiger war es heute, ein gutes Spiel zu zeigen“, sagte Trainer Roger Schmidt, der zahlreiche Umstellungen vorgenommen hatte.

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Ibrahim Sekagya, Stefan Maierhofer, Christoph Leitgeb, Cristiano da Silva und Gonzalo Zarate blieben auf der Bank, dadurch standen mit Martin Hinteregger, Franz Schiemer, Andreas Ulmer, Stefan Ilsanker, Stefan Hierländer, Georg Teigl und Jakob Jantscher sieben Österreicher in der Startelf. „Die Umstellungen hatten einige Gründe“, wollte Schmidt nicht näher auf seine Überlegungen eingehen.

Roger Schmidt mit Stefan Ilsanker

GEPA/Felix Roittner

Vor dem Siegesjubel tröstete Schmidt noch den ausgeschlossenen Ilsanker

Dem Doppeltorschützen Jonathan Soriano, der seine Bundesliga-Treffer vier und fünf erzielte, streute er Rosen. „Soriano hat gezeigt, dass er mit drei schnellen Spielern dahinter ein idealer Partner ist“, so Schmidt. Im Rückspiel gegen Düdelingen am Dienstag ist der Spanier aber nach seiner Gelb-Roten Karte im Hinspiel gesperrt. „Nach dem Spiel in Luxemburg war das der richtige Schritt“, sagte auch Ilsanker, der im defensiven Mittelfeld an der Seite von Mendes sein Debüt für die „Bullen“ gab, in der 56. Minute aber mit Gelb-Rot vom Feld musste.

Grazer Hoffnungen erfüllten sich nicht

Der starke Flügelflitzer und ehemalige Grazer Jantscher befand: „Nach der Pause waren wir nach dem Ausschluss nicht mehr so zwingend, haben aber auch nicht viel zugelassen. Wir haben Sturm in der Anfangsphase überrumpelt und hätten noch mehr Tore machen können.“ Sturm, das in der vergangenen Saison lediglich zwei Heimniederlagen kassiert hatte, konnte von der Europacup-Schlappe des Gegners nicht profitieren.

„Wir haben gehofft, dass Salzburg verunsichert ist, aber sie waren total aggressiv“, musste Mittelfeldmann Jürgen Säumel gestehen. Und Neo-Trainer Peter Hyballa weinte vor allem der Anfangsphase nach. „Die ersten 20 Minuten haben wir total verschlafen“, sagte der Deutsche. „Leider ist es uns nicht gelungen, die Passwege so zuzumachen wie wir uns das vorgenommen haben.“

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