Starker Saisonstart
Ried steuert einmal mehr einer erfreulichen Herbstsaison entgegen. Nach den ersten drei Pflichtspielen halten die Oberösterreicher bei zwei Siegen und einem Remis. Das souveräne 2:0 am Sonntag auswärts gegen die Admira garantierte nun auch einen gelungenen Start in die Bundesliga.
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Am Donnerstag geht es für die Admira und Ried um den Aufstieg in die dritte Runde der Europa-League-Qualifikation. „Die Mannschaft ist gut drauf, wir spielen momentan einen guten Fußball. Läuferisch und kämpferisch war das eine Topleistung“, zeigte sich Rieds Neo-Trainer Heinz Fuchsbichler erfreut. Starke zweite Jahreshälften der Rieder haben ja fast schon Tradition: 2010 überwinterten die Innviertler als Erster, 2011 als Zweiter.
Gartler in guter Verfassung
Erfolgsgarant war vor den Augen von Teamchef Marcel Koller Doppeltorschütze Rene Gartler, der so wie Fuchsbichler neu bei den „Wikingern“ ist. „Gartler ist im Moment in einer sehr guten Verfassung, er hat eine sehr gute Phase. Wichtig ist, dass man ihm das Vertrauen schenkt“, sagte Fuchsbichler über den im Mai von Rapid geholten Stürmer.

GEPA/Mario Kneisl
Neo-Coach Fuchsbichler war vom Einsatz seiner Elf angetan
Gartler bestätigte auf dem Platz, aber auch abseits des Rasens, dass ihm das Vertrauen des Trainers den nötigen Rückenwind bringt. „Ich weiß, was ich kann, und bin überzeugt von mir. Mit Ried habe ich einen Verein gefunden, der mir vertraut“, meinte der Wiener. Mit seinem Doppelpack war Gartler am Liga-Auftaktwochenende nicht alleine, dieses Kunststück gelang auch dem Rapidler Terrence Boyd und dem Salzburger Jonathan Soriano.
„Sehr viel Potenzial“
Gartler glaubt, dass die Rieder Truppe eine erfolgreiche Saison vor sich hat. „Mit dieser Mannschaft ist sehr viel möglich, da steckt sehr viel Potenzial drinnen. Wenn wir von Verletzungen verschont bleiben, können wir in Meisterschaft, Cup und Europa League für Furore sorgen“, betonte der 26-Jährige.
Um in der Europa League für Aufsehen zu sorgen, müssen die Rieder zunächst einmal Schachtjor Soligorsk ausschalten. Nach dem Auswärts-1:1 gastieren die Weißrussen im Zweitrunden-Rückspiel der Quali am Donnerstag (19.00 Uhr) im Innviertel. Mit der gleichen Ausgangsposition, allerdings mit weit weniger Selbstvertrauen, geht die Admira ins Heimmatch am Donnerstag (21.05 Uhr) gegen Schalgiris Vilnius.
„Wir haben Zweikampfstärke und Aggressivität vermissen lassen“, ärgerte sich Admira-Trainer Dietmar Kühbauer über den verpatzten Ligastart gegen den Angstgegner, gegen den man daheim seit 1997 und auswärts seit 2003 sieglos ist. „Wir müssen schleunigst schauen, dass wir wieder in die Spur kommen“, forderte Kühbauer. Neo-Kapitän Richard Windbichler, der im Finish die Gelb-Rote Karte sah, fand ebenfalls klare Worte: „Wir waren nicht auf dem Platz, die Einstellung hat total gefehlt.“
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