Nachnominierung für Heimspiel möglich
ÖFB-Teamchef Marcel Koller vertraut in den bevorstehenden WM-Qualifikationsspielen gegen Kasachstan weitgehend jener Mannschaft, die zum Auftakt gegen Deutschland (1:2) eine starke Leistung geboten hat. Als einzige Änderung im 23-Mann-Kader, den Koller am Dienstag in Wien bekanntgab, ersetzt England-Legionär Andreas Weimann Mattersburg-Stürmer Patrick Bürger.
Dieser Artikel ist älter als ein Jahr.
Auf David Alaba verzichtet Koller zumindest im Auswärtsspiel am 12. Oktober auf Kunstrasen in Astana. Der Jungstar von Bayern München stieg nach einem im Juli erlittenen Mittelfußknochenbruch erst vergangene Woche ins Mannschaftstraining ein. Koller nominierte ihn nach Rücksprache mit Bayern-Trainer Jupp Heynckes erst ab 13. Oktober auf Abruf.
In München am Comeback arbeiten
„Es ist möglich, dass wir ihn nach unserer Rückkehr aus Kasachstan dazunehmen“, so Koller. Das Rückspiel steigt am 16. Oktober in Wien. „Wir werden uns die Option offenlassen“, sagte Koller. Ein anderer Spieler müsste nicht zwangsläufig das Teamcamp verlassen. Alaba, der schon gegen Deutschland gefehlt hatte, wird vorerst weiter in München auf sein Comeback hinarbeiten.
„Ich werde ständig Kontakt mit David und mit Heynckes halten“, versicherte der ÖFB-Teamchef. In der fehlenden Spielpraxis des Youngsters sieht Koller kein Problem: „Ich weiß selbst von meinen Verletzungen, dass die Motivation im ersten Spiel danach extrem hoch ist.“ Ein Kunstrasen sei für die Rückkehr aber nicht optimal. Bei den Bayern habe Alaba die Möglichkeit, sich in Trainingsspielen wieder in Form zu bringen.
Links: