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Luiz Adriano fehlt gegen Juventus

Der Europäische Fußballverband (UEFA) hat an Luiz Adriano von Schachtjor Donezk ein Exempel statuiert. Der brasilianische Stürmer bekam für seine Verletzung der Fair-Play-Regel im Spiel gegen den FC Nordsjaelland am vergangenen Mittwoch ein Spiel Sperre aufgebrummt. Beim Spiel am 5. Dezember zu Hause gegen Juventus Turin muss Luiz Adriano zusehen.

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Der Brasilianer hatte beim 5:2-Sieg über die Dänen beim Stand von 0:1 aus Sicht der Ukrainer mit seinem Tor zum Ausgleich für Aufregung gesorgt. Nach einem Schiedsrichterball, den Teamkollege Willian zu Nordsjaelland zurückspielen wollte, hatte sich Luiz Adriano den Ball geschnappt und den Ausgleich erzielt. Die wütenden Proteste der Dänen halfen nichts. Der Brasilianer erzielte in der Folge noch zwei weitere Treffer und schoss Schachtjor damit ins Achtelfinale.

FC Nordsjaeland's Kapitän Nikolai Stokholm diskutiert mit Shaktar Donetsk's Luiz Adriano

AP/Lars Poulsen

Luiz Adriano (Nr. 9) löste mit seinem Tor einen Sturm der Entrüstung aus

Verhaltensgrundsatz verletzt

Nordsjaelland-Trainer Kasper Hjulmand hatte bereits nach dem Spiel Konsequenzen für die Fair-Play-Verletzung des Stürmers gefordert. Auch weil sich Luiz Adriano ursprünglich für seinen Treffer nicht entschuldigt hatte. Die UEFA kam dem Wunsch nun mit einer Woche Verspätung nach. Luiz Adriano wurde für schuldig befunden, den Verhaltensgrundsatz verletzt zu haben. Zusätzlich zu dem einen Spiel Sperre muss der Stürmer auch einen Tag gemeinnützige Arbeit leisten.

Schachtjors Trainer Mircea Lucescu hatte den Brasilianer zu Beginn verteidigt. „Er hat gesagt, es war einfach eine Instinkthandlung“, sagte der Rumäne damals. Donezk-Geldgeber Rinat Achmetow widersprach jedoch seinem Coach am Montag. Der Oligarch bezeichnete das Verhalten seines Spielers als „inakzeptabel“. Der Clubboss hatte den Akteuren nach eigenen Angaben auch persönlich ihre Rolle als Vorbilder für die Jugend dargelegt.

Remis reicht zum Gruppensieg

„Jeder in unserem Club ist über den Vorfall enttäuscht“, sagte Achmetow, dessen Club das Achtelfinal-Ticket bereits in der Tasche hat. Die Ukrainer benötigen gegen Juventus im letzten Gruppenspiel nur ein Remis, um sich auch den Sieg in Gruppe E zu sichern. Schlägt Schachtjor die Italiener würde man damit Titelverteidiger Chelsea Schützenhilfe leisten. Die Engländer benötigen bei einem Sieg über Nordsjaelland eine Juventus-Niederlage, um nicht auf der Strecke zu bleiben.

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