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Hoffnung auf schnelles Renncomeback

Während sich Österreichs Ski-Herren auf die Weltcup-Bewerbe in Italien vorbereiten, keimt auch in Max Franz die Hoffnung auf ein baldiges Comeback im alpinen Skizirkus. Der Kärntner dürfte schon im Jänner wieder ins Training einsteigen, sein erster Renneinsatz könnte bald darauf folgen.

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Franz befindet sich nach seinem schweren Sturz in Beaver Creek auf dem Weg der Besserung. „Bei Max läuft alles nach Plan. Ihm geht es gut, er braucht aber Ruhe. Im Jänner darf er wieder Ski fahren“, wurde ÖSV-Abfahrtstrainer Burkhard Schaffer von der APA zitiert. Der 23-Jährige hatte bei seinem Sturz vor zwei Wochen eine Gehirnerschütterung und einen Nasenbeinbruch erlitten.

Max Franz wird nach einem Sturz abtransportiert

APA/EPA/George Frey

In Beaver Creek sorgte Franz für bange Momente

Hirscher macht Bogen um Gröden

In Gröden freiwillig nicht dabei ist Marcel Hirscher, der am Sonntag im Riesentorlauf von Val d’Isere für den ersten Saisonsieg der ÖSV-Herren gesorgt hatte. Nach seinem erfolglosen Speed-Gastspiel in Beaver Creek (32.) wird Hirscher auf den Super-G am Freitag (12.10 Uhr, live in ORF eins und im Livestream) verzichten. Der 23-Jährige konzentriert sich auf den Riesentorlauf in Alta Badia am Samstag und den Slalom in Madonna am Dienstag.

Daher bietet sich Aksel Lund Svindal in Gröden die Gelegenheit, seine in Val d’Isere zusammengeschmolzene Führung im Gesamtweltcup wieder auszubauen. Der Norweger führt nach neun von 36 Rennen derzeit mit 440 Punkten vor dem US-Amerikaner Ted Ligety (402) und Titelverteidiger Hirscher (380), der sich bei einem öffentlichen Termin am Dienstag in Salzburg den Fragen der Fans stellte, ehe er sich wieder der Vorbereitung auf die Technik-Bewerbe in Italien widmete.

Warten auf ersten ÖSV-Speed-Sieg

Auf seine Speed-Kollegen warten in Gröden die ersten Klassiker in der WM-Saison. Vor einem Jahr gewann dort der diesmal verletzungsbedingt fehlende Schweizer Beat Feuz den Super-G, die Abfahrt wurde nach 21 Läufern wegen starken Windes zum Ärger des führenden Franzosen Johan Clarey abgebrochen. Für die bis dato letzten österreichischen Erfolge auf der Saslong sorgte jeweils der mittlerweile zurückgetretene Michael Walchhofer, der Salzburger gewann 2008 die Abfahrt und 2010 den Super-G.

Dank Hirscher konnten die ÖSV-Herren im neunten Rennen zwar den ersehnten ersten Saisonsieg einfahren, die Jagd auf den ersten Erfolg in den schnellen Disziplinen geht jedoch weiter. „Solche Themen kommen von außen. Bei uns im Team ist so etwas nie ein Thema, das ist nur eine Frage der Zeit“, sagte ÖSV-Herren-Chefcoach Mathias Berthold. „Unsere Speed-Mannschaft ist voll da, die Jungs werden in Gröden gut fahren. Ich bin von der Truppe total überzeugt“, so der Vorarlberger.

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