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Stadlober in den Top 30

Marit Björgen hat bei der 49. nordischen WM in Val di Fiemme ihre erste Niederlage einstecken müssen. Die Norwegerin musste sich am Dienstag über 10 km in der freien Technik ihrer Landsfrau Theres Johaug geschlagen geben. Johaug setzte sich auf der anspruchsvollen Schleife 10,2 Sekunden vor Börgen durch, Bronze ging mit 32,7 Sekunden Rückstand an die Russin Julia Tschekalewa.

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Undankbare Vierte wurde die deutsche Biathletin Miriam Gössner, die die Bronzemedaille nur um 0,5 Sekunden verpasste. Für Johaug war es nach Gold über 30 km vor zwei Jahren in Oslo der zweite WM-Titel in einem Einzel-Rennen. Titelverteidigerin Björgen musste sich nach Gold im Sprint und im Skiathlon diesmal mit Silber trösten. Immerhin streifte die 32-Jährige ihre insgesamt 17. WM-Medaille ein.

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Johaug schrie im Schnee liegend die Freude über ihren Triumph heraus. Bei der 6,8-km-Zwischenzeit war sie erstmals vor ihrer Teamkollegin Björgen platziert. Die zierliche Johaug baute in der Folge ihren Vorsprung auf das Kraftpaket Björgen bis ins Ziel noch aus. Damit brachte auch das dritte Damen-Einzel-Rennen einen norwegischen Sieg.

Stadlober mit Talentprobe

Freuen durfte sich hingegen Österreichs einzige Starterin Teresa Stadlober. Die 20-Jährige erreichte mit Platz 26, 1:37,4 Minuten hinter der Siegerin, ihren angestrebten Top-30-Platz. „Ich bin schon sehr zufrieden, die erste Runde war noch zäh. Da habe ich mir gedacht, das wird ein schweres Rennen“, sagte Stadlober, „Aber in der zweiten Runde bin ich immer spritziger, immer schneller geworden.“

Teresa Stadlober (AUT) beim 10 km Langlauf der Damen

APA/Barbara Gindl

Stadlober kam auf der schwierigen Strecke immer besser zurecht

Mit Platz 26 trug sich die Tochter des ehemaligen Staffel-Weltmeisters Alois Stadlober in die ÖSV-Geschichtsbücher ein. Noch nie erreichte eine ÖSV-Läuferin über 10 km in der freien Technik eine bessere Platzierung. „Ich hätte mir nicht gedacht, dass es so gut geht“, sagte die 20-Jährige, die noch kein Weltcup-Rennen bestritten hat. „Der 26. Platz ist ein Traum.“

Die Entscheidung über eine mögliche Rückkehr der von ihrem Vater Alois trainierten Stadlober in den ÖSV wird nach der WM fallen. Am Montag gab es ein Gespräch des Trainervaters mit dem Sportlichen Leiter Markus Gandler. Er habe seine Vorstellungen dargelegt, sagte Alois Stadlober. Er möchte die Trainingsplanung für seine Tochter wie bisher selbst weiterführen, könne sich aber vorstellen, in irgendeiner Form in den ÖSV eingebunden zu werden.

Damen 10 km Freistil

1. Therese Johaug NOR 25:23,4
2. Marit Björgen NOR + 10,2
3. Julia Tschekalewa RUS 32,7
4. Miriam Gössner GER 33,2
5. Elizabeth Steven USA 41,2
6. Heidi Weng NOR 43,2
7. Charlotte Kalla SWE 45,6
8. Riita-Liisa Roponen FIN 49,3
9. Kristin Störmer Steira NOR 1:01,6
10. Coraline Hugue FRA 1:02,8
26. Teresa Stadlober AUT 1:37,4

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