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Northug im Zielsprint siegreich
Tord Asle Gjerdalen, Eldar Roenning, Sjur Roethe und Petter Northug setzten sich im Zielsprint vor Schweden (+ 1,2 Sekunden), Russland (+ 2,4) und Italien (2,6) durch. Eine österreichische Staffel war nicht angetreten.

AP/Matthias Schrader
Für Petter Northug war Gold in der Staffel offensichtlich keine Überraschung
Northug holt Dählie ein
Norwegen feierte in einem am Ende taktischen Rennen vor rund 35.000 Zuschauern einen knappen Sieg. Bis drei Kilometer vor dem Ziel war das Tempo niedrig, gab es taktische Geplänkel. Dann ergriff Northug in einem Anstieg selbst die Initiative und ließ sich für den Rest des Rennens nicht mehr von der Spitze verdrängen.
Northug zog mit seiner neunten Goldmedaille mit dem bisher erfolgreichsten Herren-WM-Teilnehmer, seinem Landsmann Björn Dählie, gleich. Am Sonntag hat er zum Abschluss der 49. Titelkämpfe erneut als Titelverteidiger die Chance, Dählie mit einem Sieg in 50-km-Marathon (klassische Technik) sogar zu überflügeln. Da haben die Azzurri durch den 38-jährigen Giorgio di Centa die letzte Chance, einen zweiten „salto nullo“ bei einer Heim-WM nach 2003 und den zweiten in Folge zu verhindern.
Österreich war nicht vertreten. Laut dem Sportlichen Leiter Markus Gandler fehlt im ÖSV-Team ein zweiter Läufer für die klassische Technik, um ein respektables Abschneiden unter den ersten zehn zu ermöglichen.
Herren-Staffel (4 x 10 km)
| 1. | Norwegen | Gjerdalen, Roenning, Roethe, Northug | 1:41:37,2 |
| 2. | Schweden | Richardsson, Olsson, Hellner, Halfvarsson | + 1,2 |
| 3. | Russland | Below, Wylegschanin, Legkow, Ustjugow | 2,4 |
| 4. | Italien | 2,6 | |
| 5. | Finnland | 11,7 | |
| 6. | Schweiz | 13,0 | |
| 7. | Deutschland | 45,5 | |
| 8. | Japan | 54.2 | |
| 9. | Frankreich | 55,6 | |
| 10. | USA | 1:01,4 |