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Vorquali für DFB-Teamchef denkbar
„Der Terminkalender ist übervoll, da wäre Abhilfe nötig. Ob es aus sportlicher Sicht Sinn macht, zweimal gegen Länder wie Kasachstan, Andorra, San Marino oder die Färöer anzutreten, darüber kann man schon diskutieren“, sagte Löw dem Fachmagazin „kicker“.

APA/EPA/Andreas Gebert
Löw kann sich mit einer Änderung der WM-Qualifikation anfreunden
Die deutsche Nationalmannschaft spielt am Freitag in Astana gegen die Kasachen, vier Tage später steht das Rückspiel in Nürnberg an. In der Qualifikationsgruppe C sind neben Schweden, Irland und Österreich auch noch die Färöer als krasser Außenseiter deutscher Gegner. Löw sprach sich dafür aus, dass bei künftigen Ausscheidungsrunden der Modus geändert wird. „Ich persönlich bin für die Einführung einer Vorqualifikation“, betonte Löw.
Unpopuläre Maßnahme
Eine Extrarunde für „Fußballzwerge“ wird es nach Einschätzung von DFB-Präsident Wolfgang Niersbach aber nicht geben. Diese Maßnahme wäre in den betroffenen Ländern höchst unpopulär und würde UEFA-Präsident Michel Platini in Erklärungsnot bringen. Der Franzose macht sich immer wieder für eine Besserstellung kleinerer Fußballländer stark.
Für die nächste EM 2016 hat die UEFA noch immer kein Qualifikationsformat festgelegt. Der Kontinentalverband steckt in einem Dilemma. Nach der Aufstockung von 16 auf 24 EM-Teilnehmer werden sich 23 von 52 Ländern qualifizieren. Nur Frankreich ist als Gastgeber gesetzt. Wahrscheinlich ist eine Einteilung nach bisherigem Stand mit fünf oder sechs Teams pro Gruppe. Dann würden sich allerdings auch die meisten Gruppendritten für die EM qualifizieren und sportliche Langeweile drohen.