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Nur Unterschrift fehlt noch

Brasiliens Jungstar Neymar wird am Montag einen Fünfjahresvertrag beim FC Barcelona unterschreiben. Das berichtete der 21-jährige am Samstagabend über den Kurznachrichtendienst Twitter. Auch sein Stammclub FC Santos und Barca bestätigten den Deal.

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Neymar, der in 221 Spielen im Santos-Trikot 137 Tore erzielt hat, wird Anfang Juni nach Barcelona fliegen. Der Transfer zum spanischen Meister soll nach unbestätigten Berichten für 35 Millionen Euro vereinbart worden sein. Der Brasilianer soll von seinem neuen Verein um die sieben Millionen Euro im Jahr erhalten und die elf Sponsoren behalten dürfen, mit denen er bislang Verträge geschlossen hat.

Neymar (Santos)

APA/EPA/Sebastiao Moreira

Neymar soll in Zukunft für Barca treffen

„Meine Familie und Freunde kennen meine Entscheidung schon“, schrieb Neymar, dessen Vertrag im kommenden Jahr ausgelaufen wäre. „Ich möchte den Santos-Fans für diese neun unglaublichen Jahre danken. Meine Gefühle für den Club und die Fans werden sich nie ändern.“

Barca statt Real

Santos hatte am Freitag bekanntgegeben, dass man einem Transfer seines Jungstars zustimme und ihn zwischen zwei Angeboten wählen lasse. Neben Barca soll auch dessen Erzrivale Real Madrid Interesse gezeigt haben und nach brasilianischen Medienberichten sogar mehr geboten haben als der FC Barcelona. Schon in den Jahren zuvor hatte es immer wieder Anfragen von europäischen Spitzenclubs gegeben, doch Santos hatte bisher alle Angebote zurückgewiesen.

„Nachdem wir seit 2010 eine Reihe von Angeboten in Millionenhöhe zurückgewiesen haben und uns damit gegen den brasilianischen Trend gestellt haben, seine besten Talente rasch zu verkaufen, hat der FC Santos den Verhandlungen nun zugestimmt“, hieß es seitens des Clubs. „Santos lässt Neymar ziehen, nachdem alle Versuche unternommen wurden, ihn so lange wie möglich in Brasilien zu halten.“

Bei seinem neuen Club soll der Brasilianer ein gefährliches Duo mit dem Argentinier Lionel Messi, dem vierfachen Weltfußballer des Jahres, bilden. Mit dieser Südamerika-Traumkombination will Barcelona, das heuer zwar überlegen Meister in der Primera Divison geworden war, in der Champions League aber im Halbfinale scheiterte, auch auf internationalem Parkett wieder für Furore sorgen.

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