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Keine Position bevorzugt

ÖFB-Teamspieler Andreas Ivanschitz will bei seinem neuen Club UD Levante keinen Anspruch auf eine bestimmte Position stellen. „Das ist nicht von Bedeutung für mich, ich will nur Fußball spielen“, erklärte der Burgenländer am Dienstag bei seiner Antrittspressekonferenz beim spanischen Fußball-Erstligisten in Valencia.

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„Ich fühle mich auf beiden Positionen - als linker Flügel oder im zentralen Mittelfeld, als hängende Spitze - wohl“, sagte der 29-Jährige, dem im Rahmen des Medientermins auch zwei kleine, mit den Namen seiner beiden Kinder - Sohn Ilia, Tochter Nahla - beflockte Levante-Leibchen überreicht wurden.

Der 61-fache Internationale war am Samstag ablösefrei aus der deutschen Bundesliga in die spanische Primera Division gewechselt und erhielt beim Elften der abgelaufenen Saison einen Zweijahresvertrag plus Option auf ein weiteres Vertragsjahr.

Andreas Ivanschitz (Levante)

APA/EPA/Kai Foersterling

Ivanschitz freut sich auf sein neues Betätigungsfeld

„Sie haben sich intensiv bemüht“

Neuerlich betonte Ivanschitz das große Interesse des Clubs an seiner Verpflichtung. „Sie haben sich wirklich intensiv bemüht, mit mir zu sprechen. Das bedeutet mir sehr viel. Ich bin noch immer in guter Form, auch um in La Liga zu spielen. Und es ist mir sehr wichtig, dass sie mich wollen und brauchen. Ich bin froh, Teil dieser Familie zu sein. Das ist sehr wichtig für fast jeden Spieler. Wie in Mainz, da waren wir auch eine große Familie.“

Dennoch oder gerade deshalb war ihm die Entscheidung, zum spanischen Mittelständler zu wechseln, nicht schwer gefallen. „Es gab auch einige interessante Anfragen aus Deutschland. Ich habe mich aber für Levante entschieden, weil sich der Club sehr um mich bemüht hat. Levante ist ein aufstrebender Verein, der nicht nur in der Primera Division, sondern auch in der Europa League (Achtelfinale 2012/13, Anm.) für Aufsehen gesorgt hat."

Ivanschitz war ein absoluter Wunschspieler von Levante-Präsident Francisco Javier Catalan Vena und Sportdirektor Manuel Salvador Serra, die den Österreicher mehrfach beobachten ließen. „Ich möchte mithelfen, gemeinsam mit dem Club den nächsten Schritt zu machen. Das Engagement bei einem Verein wie Levante ist auch wichtig für meine großen Ziele mit der Nationalmannschaft - die WM 2014 und die EM 2016.“

Duelle mit Weltstars als „Extramotivation“

Für Ivanschitz ist aber auch die Aussicht auf die künftige Konkurrenz verlockend: „Die Aussicht auf Spiele gegen Real Madrid oder Barcelona und Duelle mit Weltstars wie Lionel Messi, Cristiano Ronaldo oder Neymar sind eine Extramotivation“, bekräftigt der Österreicher, der seit 2009 insgesamt 104 Bundesliga-Spiele für die Mainzer absolvierte und dabei 22 Tore erzielte.

Sorgen, in der starken spanischen Liga nicht mithalten zu können, macht sich der Ex-Rapidler keine: „Die vier Jahre in der deutschen Bundesliga waren eine tolle Erfahrung, aber jetzt freue ich mich auf die neue Herausforderung in einer der stärksten Ligen der Welt.“ Levante ist die dritte Auslandsstation des Burgenländers, der zuvor drei Jahre bei Panathinaikos Athen und vier in Mainz verbracht hatte.

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